Eid al Adha – das muslimische Opferfest – eingeuebte Verrohung


Diese Woche wird das Opferfest, Eid al Adha, gefeiert. Der Hintergrund im Koran wurde deutlich der Thora entnommen. Ibrahim (Avraham) soll seinen Sohn opfern (im Islam Ishmael statt Yitzchak), in letzter Minute wird er davon abgehalten und opfert stattdessen ein Tier.

Zur Feier schlachten Muslime jedes Jahr zum Opferfest Tiere. Soweit ich sehen kann, handelt es sich dabei nicht um eine religioese Pflicht, der jeder Muslim nachkommen muss, sondern um eine Tradition derer, die es sich leisten koennen, ein Tier zu Ehren des Fests zu schlachten. Dabei handelt es sich auch nicht um eine Opferung, denn die Schlachtung ist keineswegs an einen bestimmten Ort gebunden und es gehoert kein Ritual dazu, das ueber eine normale muslimische Schlachtung hinausginge. Im Unterschied zum Judentum, wo ein Schochet (Schaechter) eine mehrjaehrige Ausbildung absolvieren muss, ist es jedem maennliche Muslim erlaubt, Tiere zu schlachten.

Im Gazastreifen gibt es offensichtlich trotz der jahrezehntenlangen „humanitaeren Krise“ ziemlich viele, die sich die Schlachtung leisten koennen. Zusaetzlich zur lokalen Zucht von Schafen und Rindern wurden seit Anfang Oktober von Israel ueber 2000 Kaelber eingefuehrt.

Bei Elder of Ziyon gibt es Videos und Bilder dazu. Beachtet die Buben – ich schaetze den Juengsten auf dem unteresten Bild auf 3 Jahre alt – die ueberall zuschauen.

Was geschieht in einem Kind, das jedes Jahr mitanschaut, wie sein Vater einem Tier die Kehle durchschneidet? Was geschieht mit ihnen, wenn sie Maenner geworden sind und selbst regelmaessig eine solche Schlachtung vollziehen?

Einigermassen unumstritten kann ein Mensch Lust beim Toeten und beim Zusehen empfinden.

Ich halte dafuer, dass das Toeten von Tieren zu einer Verrohung fuehrt. Eine Toetungshemmung wird so geschwaecht.

Es ist kein Zufall, dass bei vielen Morden durch Muslime dem Opfer die Kehle durchgeschnitten wird, bis hin zum Abtrennen des Kopfes: Daniel Pearl 2002, Nicholas Berg 2004, … viele mehr , Colin Greenaway 2013

Seit 2010 hatte PETA uebrigens nichts mehr zu Eid al Adha zu sagen.

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4 Antworten

  1. Ich habe die Bilder bei EoZ auch gesehen und habe gezögert, ob ich dazu etwas schreiben möchte. Dann war es mir doch zu schrecklich. Es ist nicht das erste Mal, daß Du ein Thema aufgreifst, das mir einfach zu schrecklich ist. Bravo und danke.

  2. Danke, Lila. Im Gegenzug bist Du wesentlich besser darin, Deine Emotionen einzubringen. Davor habe ich tendenziell Angst.

  3. […] 2010 hatte PETA übrigens nichts mehr zu Eid al Adha zu sagen. Beer7, 15.10.13 über PETA und das muslimische Opferfest mit seinen […]

  4. Necla Kelek hat einen sehr guten Text zur Entwicklung des ʿīd al-ḍḥā in Istanbul geschreiben, wie nämlich das öffentliche, brutale Massenabschlachten von Tieren dort zum Normalfall geworden ist. Man findet den Text im Netz, wenn man folgendes bei Google eingibt:

    „Anfang der sechziger Jahre lebten wir auf der asiatischen Seite Istanbuls, in Kadiköy, in einem alten osmanischen Holzhaus.“

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