3. Intifada?


Schon vor einem Jahr war klar, dass auf das Scheitern der Friedensverhandlungen eine Welle palaestinensischer Gewalt folgen wird.

Der Ausloeser fuer die erste Intifada war ein Autounfall, den Palaestinenser zu einem absichtlichen Mord umlogen.

Der angebliche Ausloeser fuer die zweite Intifada war der Besuch Ariel Sharons zuf dem Tempelberg. Dabei war nach palaestinensischen Aussagen der Gewaltausbruch monatelang vorher schon geplant und Sharons vorher mit der PA koordinierter Spaziergang nur ein Vorwand. Tatsaechlich war die Gewalt durch das Scheitern der Camp-David-II Verhandlungen verursacht worden. Zum Symbol der 2. Intifada wurde bald Muhammed Al-Dura, der nachweislich nicht von Israelis erschossen sein konnte und plausiblerweise ueberhaupt nicht erschossen wurde. Wie Tom Gross im oben verlinkten Video erklaert, wollte die PA unter Arafat damals die Gewalt anheizen.

Inzwischen erleben wir die ersten Stadien einer 3. Intifada. Als Ausloeser soll der Mord an einem palaestinensischen Jungen aus Ostjerusalem dienen. Die Tat wurde vorgestern begangen, und bisher ist voellig ungeklaert, wer der oder die Taeter ist/sind.

Die Gewaltaetigkeiten haben schon laengst begonnen. Seit Wochen werden aus dem Gazastreifen jeden Tag zweistellige Zahlen von Raketen auf den Sueden Israels abgeschossen. Bis jetzt gab es (Baruch HaShem) nur leicht Verletzte, dabei wurde schon eine Fabrik in Brand gesetzt, ein Tages-Ferienlager fuer Kinder und Wohnhaeuser getroffen.

In Jerusalem randalieren Palaestinenser. Auf dem hier verlinkten Video kann man sehen, wie sie einen Palaestinenser (!) fast lynchen. Der Mann verdankt nur den eingreifenden israelischen Soldaten sein Leben. Der Strassenbahnabschnitt, der durch arabische Viertel fuehrt, wurde von den Randalierern schwer beschaedigt.

Die deutschen Medien betonten wochenlang, dass im Fall der drei israelischen Jugendlichen weder die Taeterschaft der Hamas noch ueberhaupt bewiesen war, dass die drei Jungen entfuehrt worden waren. Die gleichen Medien sind derzeit so gut wie sicher, dass Israel oder Israelis fuer den Mord an dem arabischen Jungen verantwortlich sei/seien.

Auch die EU, die sich erst nach fuenf Tagen und israelischem Druck dazu durchringen konnte, die Entfuehrung zu verurteilen, verurteilt in aller Eile den ungeklaerten Mord. Da „normale“ ungeklaerte Morde nicht auf EU-Ebene verurteilt werden, bedeutet das, dass die EU Israel und Israelis vorverurteilt. Dank der unaufhoerlichen Gehirnwaesche, wonach Israel stets Vergeltung uebt, ist es ja auch so plausibel einen Rachemord zu unterstellen.

Falls sich spaeter herausstellen sollte, dass der Junge von Palaestinensern ermordet wurde, weil er homosexuell war oder weil er (wie der Mann oben im Video) fuer einen Informanten gehalten wurde, ist das Kind laengst in den Brunnen gefallen.


Update vom 6. Juli 2014: Die Polizei hat im Zusammenhang mit diesem Mord sechs Personen festgenommen, drei wurden wieder auf freien Fuss gesetzt. Bei den dreien, die noch festgehalten und verhoert werden, handelt es sich um juedische Israelis. 

An dieser Stelle moechte ich den grausamen Mord (der arme Junge wurde lebendigen Leibes verbrannt!) in aller Deutlichkeit verurteilen. Wer immer die Taeter waren und welche Motive sie auch bewegt haben moegen, sie muessen mit der vollen Schaerfe des Gesetzes bestraft werden!

 

 

 

7 Antworten

  1. Der UNO-Sicherheitsrat mag nicht hintan stehen und verurteilt den „offensichtlichen Rachemord“ – mit denselben Worten, mit denen er nach Wochen den Mord an den 3 israelischen Jugendlichen verurteilte.
    http://www.timesofisrael.com/un-security-council-condemns-murder-of-arab-teen/

  2. […] 3. Intifada? […]

  3. Interessante Analyse. Vielen Dank dafür. Hoffentlich kommt es nicht dazu.

  4. # Weil gerade Fußball WM in Brasilien ist.

    Manchmal sollte man das Koordinatensystem (nach)justieren.
    Und in dem Zusammenhang ist es gut an ein paar Fakten zu erinnern.

    Israels Fußballnationalmannschaft spielt bei Qualifikationen der Kontinentalen Verbände in Europa. Warum? Gehört es doch geographisch zur Asian Football Confederation (AFC).

    Die FIFA redet immerzu von der Völkerverbindenden Kraft des Sports.

    Schwedische Kicker spielen in der WM-Quali gegen Deutschland in Berlin. So what. Wenn Israelische Kicker inkl. Fans zu einem Match nach Riad fliegen können, und das so normal ist, wie ein Match von Russland gegen Frankreich in Paris, dann, ja dann kann mann von „Normalität“ reden.
    Frage: Wer verhindert diese Normalität? Israel?

    Der Deutsche DFB, mächtigster und größter Sportverband der Welt ist der FIFA tributpflichtig. Dabei ist der DFB ein „e.V.“, sprich „Gemeinnützig“.

    Der Deutsche Steuerzahler supportet sozusagen eine „Mafiaorganisation“ wie die FIFA, die das Völkerrecht mit Füßen tritt.

    Normalerweise müssten ALLE Arabischen Länder von der FIFA gesperrt werden, bis diese in der Lage sind Israel zu Länderspielen in ihren Ländern zu empfangen!

  5. King Balthazar, ich sag das schon seit JAHREN. Die Tatsache, daß die arabischen Länder sich weigern, Israel in ihrer REgionalgruppe mitspielen zu lassen, ist unsportlich und würde in einer normalen Welt automatisch zu ihrem Ausschluß aus FIFA führen.

    Was Ruth über die Intifada III schreibt, ist richtig. Sobald man den Versuch aufgibt, den Konflikt durch das Raster „Israel ist immer und ausschließlich der Aggressor“ zu sehen, und alle bekannten Fakten in Rechnung stellt, ist das Bild ganz klar. Und dann ist der Konflikt auch gar nicht mehr schwierig zu lösen (theoretisch). Die arabische Seite muß nur WOLLEN. Solange sie lieber Remmidemmi machen als Kompromisse, kann man den ganzen Friedensspektakel in der Pfeife rauchen. In der Nargila.

  6. OT
    Liebe Ruth,
    habe gerade bei Lila gelesen, dass Euch und auch anderen Einwohnern bei dem Raketenangriff auf Beer Sheva nichts passiert ist.
    Der ALLMÄCHTIGE möge Euch auch weiterhin beschützen.
    Er möge Euch begleiten und Euch helfen mit der Situation fertig zu werden.

    Herzlich, Paul

  7. Ergänzung:

    Der ALLMÄCHTIGE möge die Palästinenser zur Einsicht bringen, dass ihre Zukunft in einer friedlichen Gemeinsamkeit mit Israel liegt.
    So wie die Israelis derzeit kompromisslos die medizinische Betreuung der Palästinenser in Notfällen und bei entsprechendem Wunsch übernehmen, so würden sie nach einem Friedensschluss helfen, aus dem Staat Palästina ein blühendes Land zu machen.
    Die Israelis können das und sie würden das auch tun. Darauf nehme ich jede Wette an.

    Herzlich, Paul

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