Kollektivstrafe – hausgemacht II


Inzwischen geht die UN mit dem Vorwurf hausieren, die juengsten Feindseligkeiten und natuerlich Israel haetten daran Schuld, dass das Grundwasser im Gazastreifen verunreinigt ist und Abwasser ueberlaeuft.

Wer hier im Blog fleissig mitliest, erinnert sich vielleicht, dass diese Zustaende schon jahrzehntelang herrschen und weder mit der gegenwaertigen Militaeraktion noch mit Israel etwas zu tun haben.

Ganz im Gegenteil versorgt die israelische Wassergesellschaft, Mekorot, den Gazastreifen mit frischem, sauberen Wasser und diese Versorgung laeuft weiter, genau wie die Stromversorgung und die taeglichen LKWs mit Gebrauchswaren.

Update: Der selbst verschuldete Schaden an einer Stromleitung wurde von Israel gestern schon wieder repariert. Die Arbeiter trugen kugelsichere Westen, Spezialhelme und wurden von der Armee bewacht. Trotzdem mussten sie immer wieder mal in Deckung gehen, wenn wieder Raketen auf Ashkelon und Umgebung abgefeuert wurden. (Das waren eine ganze Menge, wie man hier sehr anschaulich beobachten kann.)

Workers of the Israel Electric Corp. take cover as a siren warning of incoming rockets is heard near the Israel and Gaza border on Monday | Photo credit: AP

 

3 Antworten

  1. (Passt nicht ganz hierher).
    HRW und UNO (UNWRA) kritisieren Israel ähnlich verlogen:

    „Gaza/Tel Aviv (dpa) – Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft Israel vor, mit tödlichen Angriffen auf zivile Ziele im Gazastreifen das Völkerrecht gebrochen zu haben. Israel müsse «unrechtmäßige Angriffe einstellen», forderte HRW am Mittwoch in einer Mitteilung. Darin kritisierte die Organisation auch die Angriffe militanter Palästinenser auf Israel als völkerrechtswidrig.

    In vier Fällen habe die israelische Armee Ziele attackiert, obwohl es kein legitimes militärisches Ziel für den Angriff gegeben habe oder unverhältnismäßig viele Zivilisten gefährdet wurden. Dazu gehörten ein Angriff auf ein Café nahe Chan Junis, bei dem am 11. Juli neun Menschen starben. Außerdem verurteilte HRW einen Angriff auf zwei Wohnhäuser und ein Auto.

    Israels Militär betont stets, es tue alles, um den Tod von Zivilisten zu verhindern. Doch in vielen Fällen würden die Hamas-Mitglieder ihre Wohnhäuser zum Beispiel als Waffenlager oder Kommandozentralen benutzen. Um zivile Opfer zu vermeiden, kündigt die Armee die Angriffe gewöhnlich telefonisch an oder gibt einen «Warnschuss» auf das Ziel ab. Außerdem werde jeder Angriff vorab juristisch geprüft, sagt Armeesprecher Arye Shalicar. Demnach seien auch die vier kritisierten Angriffe völkerrechtlich abgesichert worden“.

    http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2014/07/16/human-rights-watch-kritisiert-israels-militaer/

    Das war schon früher so…
    Siehe z.B. hier (verschiedene Beiträge zu den Beschuldigungen gegenüber Israel 2009/2010: https://beer7.wordpress.com/?s=Goldstone

    Eric Gujer (Auslandchef NZZ) schrieb dazu gestern: http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/anschlag-auf-das-voelkerrecht-1.18344008 („Krieg im Gazastreifen –
    Anschlag auf das Völkerrecht“)

    Anzumerken wäre noch; Die Luftwaffe Israels (ich entnehme dies verschiedenen Medien) hat bisher mehr als 1500 Angriffe auf militärische Ziele im Gazastreifen geflogen. HRW usw. behaupten, dass vier (!) Ziele nicht legitime Ziele gewesen seien. Woher HRW dies weiss?

  2. Hallo Urs,
    natuerlich weiss HRW gar nichts, sie haben ja keine Militaerexperten und keine unabhaengigen Beobachter vor Ort. Ausserdem duerfte Israel ihnen die Geheimdienstinformationen nicht offenlegen.
    HRW verlaesst sich einfach wieder einmal auf Aussagen von Hamasleuten, wobei sie vermutlich die offensichtlichen Luegen schon aussortiert haben.

  3. Hallo Ruth,
    danke. Ja, sie wissen nichts oder zumindest tun sie so…
    Ja, sie übernehmen immer wieder unhinterfragt Angaben der Hamas usw.

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