Vorschlag zur Guete


Am Samstagabend versammelten sich die ideologisch festen Mitglieder des israelischen „Friedenslagers“ zu einer Demonstration gegen die Militaeraktion im Gazastreifen. Ich vermute, sie befuerworten einen Strategiewechsel, etwa wie hier beschrieben.

Die Polizei hinderte eine Gegendemonstration daran, taetlich zu werden. Dabei wurden fuenf Gegendemonstranten festgenommen.Vor einer Woche kam es von Seiten der gewalttaetigen Gegendemonstranten tatsaechlich zum Werfen von Eiern und Wasserflaschen aus Plastik.

Leider konnte die Demonstration der „Friedensfreunde“ und „schoenen Seelen“ trotz Polizeischutz  nicht ungestoert stattfinden. Hamas schickte aus dem Gazastreifen eine Salve auf das Landesinnere (Tel Aviv inbegriffen). An der von Israel verkuendeten Verlaengerung der humanitaeren Waffenruhe war sie nicht interessiert.

Um solche Kommunikationsprobleme zwischen Hamas und den israelischen „Friedensfreunden“ zu Zukunft zu verringern, wuerde es sich anbieten, die Demonstrationen entweder direkt in den Gazastreifen oder wenigstens in das angrenzende israelische Gebiebt zu verlegen. Da die Bewohner der Doerfer am Rand des Gazastreifen zu einem grossen Teil bereits geflohen sind oder evakuiert wurden, koennte auch das Problem der gewalttaetigen Gegendemonstranten damit geloest werden.

5 Antworten

  1. […] Vorschlag für Friedensdemonstranten in […]

  2. Passt nicht ganz hierher:
    „Auch in der Schweiz nimmt der Antisemitismus zu – ein offener Brief von Sacha Wigdorovits an Bundesrat und Parlament“

    „Sehr geehrter Herr Bundespräsident Burkhalter
    Sehr geehrte Damen und Herren Bundesräte
    Sehr geehrte Damen und Herren National- und Ständeräte
    Ich richte diese Zeilen an Sie, weil ich über Sie alle empört und entsetzt bin. Seit rund zwei Wochen wird in unserem Land auf den Strassen und auf den sozialen Netzwerken lautstark gegen Juden gehetzt, und niemand von Ihnen ist bisher diesem Antisemitismus in der Öffentlichkeit entgegengetreten. Sie alle haben bisher dazu geschwiegen, dass zum Hass und zur Vernichtung eines Teils unserer Bevölkerung aufgerufen wird.
    Sie alle haben dazu geschwiegen, weil Sie feige sind. Und warum? Weil dieser Antisemitismus von jenen, die ihn lautstark auf unseren Strassen und im Internet propagieren, mit dem Konflikt zwischen Israelis und Hamas in Gaza begründet wird. Deshalb haben Sie Angst, dass ein Engagement und ein Protest Ihrerseits gegen die jetzige Judenhetze Ihnen als eine Unterstützung für Israel ausgelegt werden könnte.
    Nun gäbe es zwar gute Gründe, Israel zu unterstützen. Denn Israel tut im Gaza-Konflikt nichts anderes, als seine Bevölkerung vor Raketenangriffen zu schützen. So, wie dies jedes andere Land tun würde – auch die Schweiz. Dies gegenüber einer Organisation, der Hamas, die unter Verletzung des humanitären Völkerrechts konsequent Zivilisten angreift und dabei in unglaublichem Zynismus die eigene Bevölkerung als Schutzschilder sowie die eigenen Spitäler und Schulen als Verstecke für ihre Waffen benutzt“.
    Usw.
    Hier findet man den ganzen Text: http://m.schweizamsonntag.ch/ipad/articleView.htm?article=bGluZTJfTkFUX2xpbmUyLTI3XzA3XzIwMTRfU29ubnRhZ19SZWRha3Rpb25fdjFfMTY1MDAwOA%3D%3D

  3. Passt auch nicht unbedingt hierher…
    Frank A. Meyer: „Die Wunde“ (Zum Existenzkampf Israels)
    „Ja – dieser Krieg bringt keine Lösung, er macht nur ein weiteres Mal auf schreckliche Weise deutlich, dass Krieg nicht zu Lösungen führen kann.
    Ja – dieser Krieg kostet Opfer, er tötet unschuldige Menschen in ihren Häusern, auf ihren Strassen, in ihren Schulen, auf ihren Märkten.
    Doch soll Israel deshalb ohne Gegenwehr Tausende Raketen auf seine Städte und Dörfer niederregnen lassen, abgefeuert aus einem Territorium namens Gaza, von einer dort regierenden Terrororganisation namens Hamas – ja?
    Soll Israel deshalb geschehen lassen, dass die Hamas aus dem Gazastreifen Dutzende Tunnel gräbt, um Attentäter mit Sprengstoffgürteln einzuschleusen – ja?
    Was wäre mit uns Schweizern, lägen Zürich und Bern und Genf unter Raketenbeschuss durch islamistische Terroristen? Israelis wären wir! Fühlen wir uns doch schon durch Brüssels EU-Bürokraten existenziell bedroht.
    Seit es Israel gibt, seit mehr als 65 Jahren also, ist es in seiner Existenz bedroht. Durch eine politisch-religiöse Umwelt, die dem jüdischen Staat und seinen Bürgern nach dem Leben trachtet, mit allen Mitteln, Tag und Nacht. Unerbittlich.
    Richtig, Israel ist dieser hassgeladenen Umwelt überlegen, in jeder Hinsicht. Es zählt zu den wissenschaftlich, technisch und wirtschaftlich leistungsfähigsten Nationen der Welt. Es ist eine moderne Demokratie und ein moderner Rechtsstaat.
    Vor allem ist Israel die nahezu grenzenlos überlegene Militärmacht des Nahen Ostens. Wäre dies anders, es gäbe den kleinen jüdischen Staat längst nicht mehr.
    Der Feldherr und Senator Cato (234 bis 149 v. Chr.) wiederholte nach jeder Sitzung des ¬Senats im alten Rom seine Forderung: ¬«Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.» – «Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.» Schliesslich wurde Karthago zerstört“.
    Weiter geht es hier: http://www.blick.ch/news/politik/fam/frank-a-meyer-die-wunde-id3013924.html

  4. Danke fuer die Links, Urs. Es ist sehr interessant fuer mich zu sehen, wie die Diskussion in der Schweiz verlaeuft.

  5. Gerne. Mehr vielleicht später.

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