Und weiter im Hamasprogramm


Die westliche Welt legt Israel dringend ans Herz, die Lebensbedingungen im Gazastreifen zu verbessern, indem die Grenzen fuer Menschen und Waren geoeffnet werden. Und ueberhaupt sollte Israel endlich dem Staat Palaestina zustimmen, ohne sich mit Kinkerlitzchen wie Verhandlungen und Ausreden wie dem israelischen Sicherheitsbeduerfnis aufzuhalten.

Ali Abunimah wendet in seiner Electronic Intifada ein, dass die Anerkennung eines Staats Palaestina neben Israel den Palaestinensern schaden wuerde: Was ist schliesslich mit den arabischen Israelis und all denen, die gern in den Staat Israel „zurueckkehren“ moechten? Die meisten Palaestinenser wollen keine Zwei-Staaten-Loesung, sondern eine Kein-Staat-Israel-Loesung.

Das ist auch das Hamas-Programm und daran arbeitet sie tatkraeftig weiter: Waffen und Bauteile fuer Waffen sollen in den Gazastreifen geschmuggelt werden. Angriffstunnel werden wieder hergestellt. Die „Einheitsregierung“ unter Abbas hat dazu offensichtlich nichts zu sagen. Sie ist zu sehr damit beschaeftigt, Juden anzuprangern, die doch glatt den Tempelberg und/oder die Grabeskirche besuchen wollen.

Aber natuerlich ist Israel dafuer verantwortlich, dass der Konflikt noch nicht beendet ist. Die „Hardliner“ wollen ja keinen Frieden. Das *wissen* wir ganz genau.

Update vom 23.10.13: Hier lesen wir von den ersten Schwierigkeiten bei der Verteilung von Guetern und Verantwortung zwischen Hamas und Fatah

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