Obama mit Islamisten im Bund


so beschreibt ihn Dr. Ahmad Al-Faraj in seiner Kolumne in der saudischen Tageszeitung Al-Jazirah gestern. (Uebersetung von MEMRI):

„I will conclude by saying the following: Since Obama is the godfather of the prefabricated revolutions in the Arab world, and since he is the ally of political Islam, [which is] the caring mother of [all] the terrorist organizations, and since he is working to sign an agreement with Iran that will come at the expense of the U.S.’s longtime allies in the Gulf, I am very glad of Netanyahu’s firm stance and [his decision] to speak against the nuclear agreement at the American Congress despite the Obama administration’s anger and fury. I believe that Netanyahu’s conduct will serve our interests, the people of the Gulf, much more than the foolish behavior of one of the worst American presidents. Do you agree with me?“

„Ich schliesse mit der folgenden Feststellung: Obama ist der Pate der vorgefertigten Revolutionen in der arabischen Welt und der Bundesgenosse des politischen Islams, und er arbeitet daran, ein Abkommen mit dem Iran zu unterzeichnen auf Kosten der langjaehrigen US-Verbuendeten im Golf. Daher bin ich sehr froh ueber Netanyahus festen Stand und seine Entscheidung, vor dem amerikanischen Kongress gegen das Nuklearabkommen zu sprechen trotz des Aergers und des Zorns der Obamaregierung. Ich glaube, dass Netanyahus Vorgehen unseren Interessen, den Interessen der Voelker am Golf, weit mehr dienen wird als das alberne Verhalten eines der schlechtesten amerikanischen Praesidenten. Stimmt Ihr mir zu?“

In Israel inzwischen argumentiert die Arbeitspartei, dass die iranische Bedrohung nur vom wirklichen Problem ablenke: hohe Lebenshaltungskosten.

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10 Antworten

  1. Wunderbar!
    Netanyahu wird noch den Nahen Osten einen 😉

  2. Der äußere Feind ist immer eine sichere Bank.

    Ich bin sehr gespannt wie die Wahl ausgeht.

  3. Ich auch. Allerdings meine ich, dass die aeussere Bedrohung echt und existienziell ist. Haelst Du sie fuer eine Wahlkampfstrategie?

  4. Wegen dieses vollends blinden, lächerlich biederen. illusionären Wahlkampfarguments wird die Arbeitspartei hoffentlich vollends abgurgeln.

    Es lebe Naftali Bennet.

  5. Ich bin kein Fan von Bennet. Seine anfaengliche Koalition mit Lapide war ziemlich zynisch und sein Schwadronieren waehrend des Gazakriegs unaufrichtig.

    • Zyniker sind die einzig ehrlichen Leute, Beer 7 🙂 , die Anderen sind meist sentimental oder doof.

      – Wann hat Bennet schwadroniert? Was hätte er aufrichtiger sagen sollen?

  6. Och Ari, endlich mal: Sie sprechen mir aus dem Herzen!

    • Sie etwa ein Zyniker?
      Und nein, ich spreche meist nie aus dem Herzen, wohl nichtmal aus dem Ihrigen 🙂 , obwohl ich es so versuche.

    • Versuch macht kluch !

  7. Vielleicht haette ich nach einem besseren Wot suchen sollen: Die Allianz mit „Yesh Atid“ war auf kurzfristige Gewinne ausgelegt und liess die offensichtlichen ideologischen Unterschiede aussen vor. Das Parteiinteresse wurde in diesem klar dem Landesinteresse voran gestellt. Soll sein, die Situation war nicht so kritisch, dass diese Prioritaeten sauer aufgestossen waeren.

    Schwadronieren – guckst Du hier:
    http://www.jpost.com/Israel-News/Yaalon-Bennetts-behavior-in-Protective-Edge-anathema-392780
    http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2014/08/right-wing-left-netanyahu-bennet-liberman-gaza-war.html

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