Anti-israelische Vorurteile im Deutschlandfunk


Ich bin  ueber einen Beitrag im Deutschlandfunk (DLF) gestolpert, der mich in seinen Luegen und Manipulationen negativ beeindruckt.

Wie groß müssen Wut und Verzweiflung eines 20-Jährigen sein, wenn er zu einer solchen Tat bereit ist und damit sein eigenes Leben wegwirft? Allein die Frage nach dem Motiv der Attentäter will in Israel niemand hören.

Christian Wagner stellt die Frage nach dem Motiv selber nicht, er hat die Antwort schon vorgefertigt. Wir Israelis interessieren uns brennend fuer die Motive und es gibt jede Mengen Untersuchungen, von wissenschaftlichen Veroeffentlichungen, Auswertung von palaestinensischen Umfragen, Interviews mit Palaestinensern usw., die sich damit befassen. Gerade jetzt: Jeden Morgen im Radio wird eine andere, arabische Persoenlichkeit interviewt und jede gibt ihre eigene Interpretation. Im Fernsehen und in den Zeitungen geben die verschiedenen Experten ihre Einblicke zur Kenntnis. Die Antworten sind auch da sehr verschieden, aber vor allem wesentlich nuancierter, als was Wagner unterstellt.

Wagners Auffassung ist im Westen weit verbreitet. Ich habe vor acht Jahren mal dazu geschrieben:

Eine Praemisse des heute weithin geltenden Menschenbilds (oft mit “links-progessiv” identifiziert) ist, dass Menschen in ihrer psychischen Grundstruktur so gut wie identisch sind. (…) Wenn nun Menschen mehr oder weniger identisch ticken, dann muss moeglich sein, von sich auf andere zu schliessen, sich in jemand hineinzuversetzen und auf diese Weise seine Motive zu verstehen.
Ein “links-progressiver” Mensch, der versucht, auf diese Weise die Motive eines Selbstmordattentaeters zu verstehen, kann nur eine einzige Emotion finden, die ihn in solcher Weise handeln liesse: Auswegslose Verzweiflung. Dieses Motiv wird Terroristen untergeschoben, weil andere Erklaerungen mit dieser Praemisse nicht vereinbar sind.
Die Praemisse ist mE falsch.

Dieser Tage hat Yaakov Lozowick, ein Historiker, auf den ich grosse Stuecke halte, einen seiner nachdenklichen Texte dazu geschrieben.

…The part that impresses me is the public atmosphere forming the minds of Palestinian teenagers. In order for significant numbers of them to be willing to be killed for the chance to stab an Israeli, they must be steeped in hatred to a degree most Western pundits can’t even recognize. …

Hier habe ich ueber den schrecklichen Fall geschrieben, wo zwei palaestinesische Kinder einen gleichaltrigen Buben und einen jungen Mann fast zu Tode stachen. Diese Buben, Cousins 13 und 15 Jahre alt, koennen nicht aus der von Wagner unterstellten Wut und Verzweiflung gehandelt haben: Sie sind einfach zu jung und leben in mehr als ordentlichen Verhaeltnissen. (Ich schreibe in der Gegenwart, auch wenn der 15-Jaehrige nun tot ist.) Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich von Youtube Filmchen von ISIS beeindrucken liessen, ist hoeher. Vor allem aber wachsen sie offensichtlich in einer Atmosphaere von Realitaetsverweigerung und Hass auf.

Obwohl es Filmaufnahmen gibt (von den allgegenwaertigen Sicherheitskameras) und ihre Opfer schwerstverletzt im Krankenhaus liegen, behaupten die Verwandten (ein Onkel wurde im israelischen Radio interviewt), das sei eine israelische Verschwoerung, ausser fuer Tom und Jerry haetten sich die Jungs nie fuer etwas im Fernsehen interessiert. Sie seien von Israelis einfach ohne Grund abgeknallt worden. Dabei wurde nur der 15-Jaehrige getoetet und der 13-Jaehrige ist verletzt im Krankenhaus. WEnn man sich das Video ansiehst, dann duerfte klar werden, dass es sich um Notwehr handelte: Der Junge rannte nicht etwa weg, sondern mit stossbereitem Messer in der Hand auf den Bewaffneten zu!

Auch die Palaestinensische Autonomiebehoerde macht sich die Luegen zu eigen: Abbas behauptet, der 13 jaehrige Taeter sei von den Israelis kaltbluetig hingerichtet worden, ungeachtet aller Tatschen, u.a., dass der Junge lebt und auf Kosten des israelischen Steuerzahlers im Krankenhaus behandelt wird. (Seit Bilder des Jungen im Krankenhaus Hadassah in Jerusalem kursieren, hat die PA stillschweigend den Text der Verlautbarung geaendert.) Landes schreibt ausfuehrlich darueber, welche Schlussfolgerungen wir daraus ziehen koennen, dass die PA einen nachweislichen Attentaeter als unschuldiges Opfer darstellt:

Someone who can see this latter case as the equivalent of Muhammad al Durah makes no distinction between innocence and guilt, none between illegitimate violence and self-protection. And the reason they do not see these differences is because, in their eyes, the enemy – in this case Israelis – deserve no consideration as people. They have no right to resist attacks, no claim on justice to fight back against murderers; they must stand down before the violence that stalks them.

Noch vor diesem Fall machte ich mir hier Gedanken um die Motive einer Attentaeterin und hier versuche ich die groesseren Zusammenhaenge zu sehen. Ich bin nicht allein in dieser Beschaeftigung. Lozowick habe ich ja schon verlinkt, es wimmelt wie gesagt von Experten, Psychologen, Politikwissenschaftlern, usw., aber auch so gut wie jeder normale Israeli versucht zu verstehen, was hier abgeht. Eigentlich sollte das einleuchten. Wir leben oder sterben hier, und um zu ueberleben, ist es unerlaesslich, dass wir so gut wie moeglich verstehen, was wen motiviert, damit wir Entwicklungen voraussehen und bestenfalls vermeiden koennen. Weil wir so viel naeher dran sind und so viel dringender verstehen muessen, sind unsere Analysen konkreter und nuancierter.

Einfach zu unterstellen, dass die Palaestinenser aus Verzweiflung handeln, ueber das, was ihnen die Israelis antun – und nicht etwa die eigene Elite, die ihnen in ihren verkrusteten und korrupten Strukturen kaum Mitsprachemoeglichkeiten laesst – und dass die Israelis das nicht wahrhaben wollen, ist nichts weiter, als die Israelis als boese Menschen zu sehen, die sich ihre Bosheit nicht eingestehen koennen.

Wenn die palästinensische Politik gegen Israel hetzen würde, wäre es noch zu erklären.

Nach Wagner gibt es in der palaestinenischen Politik also keine Hetze gegen Israel. Und was ist das hier, etwa keine Hetze? Und das ist nur ein Bespiel aus einer Flut von Hasspropaganda, die von den keineswegs freien palaestinensischen Medien verbreitet wird. Fuer Kritik an Abbas kommen Journalisten ins Gefaengnis (Electronic Intifada steht uebrigens Hamas nahe), aber die Hetze gegen Israel ist offensichtlich genehm.

In Netanya, einer Stadt am Mittelmeer, waren es sicher keine Siedler, die drauf und dran waren, drei Palästinenser zu lynchen. Das ist nationalistischer Rassismus, der sich Bahn bricht, den diese Regierung mit zu verantworten hat.

Die Palaestinenser kennen keine Hetze und keinen nationalistischen Rassismus, sondern nur Verzweiflung und Wut. Damit koennen ihre brutalen Angriffe mit Messern und Hackebeilen mindestens erklaert, wenn nicht gerechtfertigt werden. Aber wenn in Ranaana Israelis auf einen Attentaeter einpruegeln, der gerade versucht hatte, Israelis zu ermorden, dann kann das nichts mit Wut zu tun haben, sondern verraet, dass alle Israelis eigentlich Nazis sind (bei den Siedlern ist der Fall fuer Christian Wagner schon lange klar) und ihre Regierung sowieso.

Christian Wagners Vorurteil ist unuebersehbar. Leider teilt er diese Grundhaltung mit allzu vielen Menschen in Europa und Nordamerika. Und leider, leider wird ihm und vielen anderen auch immer wieder die Buehne geboten, seine Vorurteile zu verbreiten.

21 Antworten

  1. Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  2. Liebe Ruth,
    Fakt ist, dass die Medien in Deutschland weitgehend, Wagner im Deutschlandfunk ist keine Ausnahme, Propaganda liefern. Faktenfreie Propaganda! Du kannst mit Fakten dagegen nicht ankämpfen. Das bist Du in der Situation des Don Quichotte. Der Judenhass der Journalisten ist tief verwurzelt und unausrottbar und vor allem faktenresistent.

    Trotzdem ist es gut, dass Du und Andere immer wieder dagegen halten. Trotz der immer wieder erlebten Erfolglosigkeit, versuche auch ich an den unterschiedlichsten Stellen, der Wahrheit Geltung zu verschaffen. Leider ist die Wahrheit der gute Apfel, der die faulen Lügenäpfel nicht „heilen“ kann.

    Trotzdem, ich drücke es mal allgemeiner aus, darf Israel wegen der verlorenen Propagandaschlacht nicht aufhören immer wieder unermüdlich und nachdrücklich die Wahrheit zu verkünden.

    Herzlich und mach weiter so,
    Paul

    • die Wahrheit zu verkünden…

      Nun ja, die israelische Seite (von wenigen Ausnahmen abgesehen) versucht, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, um sie nicht so umzuformen, wie sie sie gern hätte.
      Die Umformerei und Dreherei haben schon Leute wie Christian Wagner für sich gepachtet. So wie die Wahrheit. Es bereitet ihnen Vergnügen, immer den selben alten Mist über verzweifelte, dezimierte Palästinenser („Panzer gegen Steinewerfer!“) für wahr zu erfinden, und sie fühlen sich dann selber so wahr und gut und edel.
      Oder, weil’s bezahlt wird.

  3. Hi,
    Nachdem ich den Text von Wagner schon mehrfach durchlesen konnte und auch schon gluecklicherweise viel Kritik dazu finden konnte, kann ich dir eines sagen, was ich dazu denke:
    Das sind keine Vorurteile. Ch.Wagner sind Israel, die Israelis, die Juden, das juedische Ueberleben, die Attentate und auch die Araber und ihre Taten gleichgueltig. Sie spielen fuer ihn keine Rolle, was spielt, ist eine neue Moeglichkeit, mit Motiven und Gedanken zu spielen, einen halbwegs lesbaren Text zu produzieren, der sich im Deutschlandfunk von seiner Stilistik und Ansprache an den Leser lesen laesst, ein weiteres Thema abzuhacken uns weiterzumachen. Ch.Wagner ist kein Ausnahmekorrespondent und auch sicher kein besonders leidenschaftlicher Journalist. Er hat ein Ressort zu verantworten – das Nahostressort – und hat mit den Geschehenissen fachlich umzugehen. Jourblnalisten sind keine Forscher und die Lust daran, Forscher zu sein, haben wenige. Er nutzt ein Motiv, was so wohl nicht beschrieben wurde in der deut.Presse und landet einen Volltreffer. Redaktion zufrieden, Deadline erfuellt, weiter gehts.
    Wagner scheint kein Ideologe zu sein. Sondern ein einfacher, schlechter, gleichgueltiger Journalist. Und so wie ihm Israel und die Juden scheissegal sind, sollte man auch nixht erwarten, dass der Herr sich fuer seine Aussagen entschuldigen wird. Er macht nur seine Arbeit..

    • Hallo Chaya,
      danke für diesen Beurteilung aus der Sicht einer Insiderin. Ich erinnere mich, dass Du Deinen Wehrdienst in einer Propagandaabteilung der IDF geleistet hast.
      Wenn Du recht hast und der Wagner deshalb so handelt, dann ist er noch schlimmer als von mir befürchtet. Ich hielt ihn für einen judenhassenden Gesinnungstäter. Er ist ein kalter Geschäftemacher, der, folgt man Deinen Überlegungen, nur den eigenen Vorteil sieht und dem sein Handeln unterordnet.
      Solche Menschen sind für mich verachtenswerte Gesinnungslumpen. In der DDR hatte ich mit splchern Mensche des öffteren zu tun. Da sind mir Überzeugungstäter noch lieber.

      Aber das wird wohl nicht für alle Journalisten so gelten?
      Hätte auch nicht gedacht, dass es in der Bundesrepublik so was gibt.

      Herzlich, Paul

    • Menschen, die ihren den Objekten ihrer Arbeit keine gewissensbezogene Bedeutung beimessen, sind in der Mehr- und nicht i der Unterzahl. Wenn du „nicht gedacht hast“, dass es solche „in der Bundesrepublik“ gibt, so gibt es solche, und bei weitem nicht in der Bundrsrepublik, und das auch sehr haeufig in Journalistenkreisen von heute. Man muss recht naiv sein, um etwas anderes zu glauben.
      „Judenhasser“ gibt es auch nicht in der absoluten Mehrheit, vielmehr gibt es solche, denen das Schicksal anderer scheissegal ist, darunter auch das von Juden. Daher scheren sich solche Menschen auch nicht um „propaganda“ oder „nichtpropaganda“. Sie schreiben, was sie meinen. Gefuehle muessten da selten im Spiel sein. Hoechstens das Gefuehl der Zufriedenheit, wenn der Text abgeliefert ist.
      Gegen solche Menschen und ihre Aktionen geht man am besten ebenso vor – gefuehllos.

    • Liebe Chaya,
      Du hast recht: Ich bin wohl in manchen Dingen etwas naiv. Das ist für mich auch kein Negativum.
      Auch bin ich wohl ein sehr gefühlsbetonter Mensch.
      Also ich könnte nichts schreiben, hinter dem ich nicht auch stehe.

      Aber Deine Beurteilung trifft wohl zu. Die Wirklichkeit ist so.

      Herzlich, Paul

  4. Liebe Ruth,
    „Christian Wagners Vorurteil ist unuebersehbar. Leider teilt er diese Grundhaltung mit allzu vielen Menschen in Europa und Nordamerika. Und leider, leider wird ihm und vielen anderen auch immer wieder die Buehne geboten, seine Vorurteile zu verbreiten“.
    So ist es.
    Aber auch diese Beobachtung ist nicht falsch: „Wagner scheint kein Ideologe zu sein. Sondern ein einfacher, schlechter, gleichgueltiger Journalist. Und so wie ihm Israel und die Juden scheissegal sind, sollte man auch nixht erwarten, dass der Herr sich fuer seine Aussagen entschuldigen wird. Er macht nur seine Arbeit..“
    Es gibt allerdings unter Journalisten und Redakteuren in Deutschland auch welche die versuchen zu verstehen bzw. zu analysieren.
    Beispiel:
    http://www.bild.de/politik/ausland/israel/facebook-intifada-43018814.bild.html
    Terror in Israel | Die gefährliche Facebook-Intifada
    Jugendliche werden online zu Attentätern aufgehetzt ++ Regierung setzt Notfall-Plan um

  5. Chaya,
    Du hast wohl Recht: Christian Wagner ist sich seines Vorurteils nicht bewusst, eben weil das schon lange Mainstream ist, mindestens in der Medienbranche. Ein schlechter Journalist ist er auf jeden Fall, da er eine Frage erhebt und nicht einmal ansatzweise den Versuch macht, sie tatsaechlich zu beantworten.
    Ich habe uebrigens an den Deutschlandfunk geschrieben. Mal schauen, ob ich je eine Rueckmeldung bekomme.
    Einen ernsthaften Versuch, die Motive hinter den derzeitigen Attentaetern zu finden, hat Bassem Tawil hier vorgelegt. Leseempfehlung!

    • Schawua tow!
      Wahrlich lesenswert die Empfehlung,
      und nun auch auf deutsch.

    • Der Einsprachler dankt Dir, lieber A.mOr. Das ist wirklich aufschlussreich. Wusste ich bisher nicht.

      Herzlich, Paul

    • Und alleine dafür hat sich der Hinweis schon gelohnt!
      Zu danken ist natürlich dem Übersetzter Stefan Frank.
      Alles Gute, Paul.

  6. Liebe Ruth,
    besten Dank für diesen Hinweis.
    „Einen ernsthaften Versuch, die Motive hinter den derzeitigen Attentaetern zu finden, hat Bassem Tawil hier vorgelegt. Leseempfehlung!“
    Gruss
    Urs

  7. Ruth wow! Chaya wow! Und Paul, Deinen Eingangskommentar finde ich auch schön, auch wenn ich mir für Deinen Eingangsabsatz mehr Optimismus wünschen möchte, die Fakten sprechen dagegen. Nu, an der Stelle „Judenhass“ stimme ich für den Fall von Waaagner eher Chayas These zu, daß es da um ein eher gleichgültiges Abarbeiten des Schmiernalisten geht, die Begeisterung gibt’s bei dem nur für’s eigene Ego. Denk ich mir.

    Was ist das das Gegenteil von Liebe? Gleichgültigkeit. Sagt man.
    Und der Hass zB der Terroristen (oder einst Nazis, zB) ist nur die Umkehr der gestählten Gefühle, ein absonderlicher Narzißmus zum banalen Selbst(betrug), so gönnt man sich Hass zum Abreagieren. Braucht dafür ein „Objekt“, um sich am Leid von diesem „Gefühle“ zurückspiegeln zu lassen. Vampire sind sie. Die saugen das Leben, welches sie in sich verloren haben. Geopfert dem Wahn der vermeintlichen Überlegenheit. Geopfert dem Wahn und Gewinn derer, die ihnen den Weg zum Blut weisen.

    • Geht’s nicht mit etwas weniger Pathos?

      – Gleichgültigkeit ist das Gegenteil von Sinnhaftigkeit. Was gleichgültig ist, das ergibt Jenem keinen Sinn, der voller Gleichgültigkeit steckt. Also tut er dann Sinnloses.
      Christian Wagner geht Morgens in die Redaktion und liefert, was man ihm aufträgt, er lügt über die Juden das Graue vom Himmel runter, und es ist ihm egal wie nur was. Am Spätnachmittag kommt er nach Hause, er wohnt ganz egal, Designersofa?, das hat er zwar, ist ihm aber so gleichgültig, das. Wie der Rest.
      So lebt der.

    • Geht’s nicht mit etwas weniger fixierten Maßregelungs-Versuchen mir gegenüber?

      Dann könnte ich vielleicht mal ohne Deinen persönlich beleidigenden Ton Richtung Magengrube die Chance ergreifen, von Deiner Gelehrsamkeit einen Nutzen zu ziehen. Und dann bräuchte ich mich nicht fragen, wo die Sinnhaftigkeit in Deiner persönlichen Anpeilung gegen mich zu finden sein mag. Zumal Du mich nun noch Blog übergreifend anpeilst mit Deiner „Negativpresse“.
      Davon habe ich nichts gutes. Du?

    • Bitte diese Persönlichizisismen bleiben zu lassen, die interessieren nun wirklich Keinen.
      Es geht um Kritik von Meinungen. Das macht jeder sonst hier.

    • Den Wagner will ich garnicht näher kennenlernen, aber ich kann mir denken, daß er seine Arbeit dennoch für „sinnvoll“ hält, „Mission Weltfrieden“ und so’n Kram. Irgendwie muß man sein Geld verdienen und dabei seine Ehre und den Stolz nicht, selbst wenn man weit davon entfernt ist solche „Parameter“ mit Leben zu erfüllen. Irgend eine Mission ist’s dann schon, denn so ganz untertänig ist der „moderne („pseudolinke“) Deutsche“ garnicht mehr. Eher der kleine Diktator von nebenan (zugegeben, auch nicht so sehr neu), der zwar berufsmäßig den Chef wo auch immer akzeptieren muß, die political correctness obendrauf, die Redaktion und sogar „die gewaltige Abnormität eines jüdischen Staates (itself!)“ irgendwo, was den gequetschten Drang befördert, anderen „die Leviten“ zu lesen. „Wenn nur die Juden nicht wären!“, denkt er sich dann vielleicht? Oder denkt sich, daß die Redaktion das braucht, weil die Welt von dieser himmelkreischenden Ungerechtigkeit erfahren muß, daß der brilliante Schmiernalist Wagner eben kein Schmiernalist nur ist, so mag’s in ihm kreischen?, sondern auch einer, der was wichtiges zu sagen hat? Die schimmerndste Schraube von allen im Getriebe vielleicht? Also sagt er dem Beifallston zu, möglicherweise eben doch ganz untertänig irgendwie, um zu kaschieren, daß er nicht anders kann. Und nicht mal wollte, eigentlich, denn wäre er an sich nicht so gleichgültig, dann würde ihn das Thema tatsächlich interessieren.
      Nur eine These.
      – – –
      Und solltest Du Aristobulus (Vorsicht OT) wieder das mitfühlende Bedürfnis verspüren mich „korrigieren“ zu müssen, dann bitte (emess: bitte) mal ohne Deine inzwischen gewohnheitsmäßigen Schläge in die angepeilte Magengrube. Und ohne Deine, bei zwar anderen angemahnten, „Verdreh-Umformereien“, wie sie Dir bei mir offenbar allzuleicht fallen. Wenn auch dieser Kommentar nun von Dir, abgesehen von Deiner Fixiertheit darauf, das Geschriebene von mir negativ zu konnotieren, nur den Versuch darstellt, Deine vermeintlich „sinnerfüllendere“ Theorie gegen meine Dir „Pathos-Theorie“ zu ersetzen. Einfach stehenlassen geht nicht? Und bitte nicht klauen.
      Habe überhaupt keine Sorge bei Dir „andere Meinung“ wie auch immer zu akzeptieren, brauchst ja nichtmal alles gut argumentieren, selbst wenn Du nicht kannst, jedoch Deine mit persönlichen Anzüglichkeiten schlecht gewürzten Anpeilungen gegen mich solltest Du einfach mal lassen.
      Wenigstens aus „Höflichkeit“, geht das?

      Und wenn Dich die Existenz meines „ich“ so sehr nerven sollte,
      warum läßt Du mich nicht einfach in Ruhe?
      Und schonst Deine Nerven?
      Oder hast Du keine?
      (Ende OT, und trotz dem ernst gemeint.
      Verzeihung auch an Ruth und andere für diesen „themasprengenden“ Einwurf.
      Leider kann mir jener Anpeiler nicht gleichgültig sein.
      Leider, tatsächlich. Jedoch bemühe ich mich inzwischen.)

    • Womit ich dann auch sage, daß ich auf weitere Aristobolische Anpeilungen hier nicht mehr eingehe. Danke.

    • Ist es nicht etwas kindisch und ehrpusselig selbstbezogen, ja peinlich, hier die Leutz‘ zum Lesen zu zwingen, dass da Einer mal wieder allergisch gegen Kritik ist?

  8. […] die aktuelle Gewaltwelle in Israel begann. Außerdem hält sie Christian Wagner vom Deutschlandfunk ein paar Fakten entgegen. (Über den hatte ich mich ja auch schon […]

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: