Hamas – dank Spendengelder zweitreichste Terrororganisation


Forbes ist fuer seine Listen der reichsten Menschen, Unternehmen, Unterhaltungskuenstlern usw. bekannt. Bei den heutigen Verhaeltnissen liegt es nahe, auch eine Liste der reichsten Terrororganisationen zu erstellen.

Wenig ueberraschend fuehrt IS (oder ISIS) diese Liste an. Immerhin verfuegt dieser Terror-Protostaat ueber Einnahmen aus Oelfeldern, die auf taeglich 3 Millionen US$ geschaetzt werden. Ich wuerde ja vermuten, dass diese Einnahmen rasant abnehmen werden. Diejenigen, die das technische Knowhow fuer die Ausbeutung der Oelvorkommen haben, werden vermutlich moeglichst bald den Herrschaftsbereich der IS verlassen. Es mag zwar viele Freiwillige bei IS geben, aber die meisten davon duerften eher Versagertypen als professionelle Ingenieure sein.

An zweiter Stelle kommt schon Hamas. Ueber Oelvorkommen verfuegt der Gazastreifen nicht, obwohl im Meer vor der Kueste Gas vermutet wird. Das muesste aber erst erschlossen werden. Ein moeglicher Deal mit Israel scheiterte 2003 daran, daran, dass Ariel Sharon, damals Ministerpraesident, darauf bestand, dass das Gas durch untermeerische Pipelines direkt nach Israel befoerdert werden muesse, waehrend die PA, damals war Hamas noch nicht an der Macht, verlangte, dass das das Gas erst in den Gazastreifen und vor dort ueber Landleitungen nach Israel befoerdert werden sollte.

Im Rueckblick koennen wir angesichts der Erfahrungen mit aegyptischem Gas feststellen, dass Sharon wohl Recht hatte mit seiner Forderung. Die Landleitung fuehrt ueber den Sinai nach Israel und Jordanien und wurde seit dem Aufstand gegen Mubarak im Januar 2011 mindestens 23 Mal sabotiert. Vor der Sabotage deckte Israel ca. 40% seines Energiebedarfs mit aegyptischem Gas. Als die Aegypter 2012 den Vertrag einseitig kuendigten, musste Israel den Ausfall kurzfristig auf andere Weise ausgleichen, was teuer und schlecht fuer die Luftqualitaet war, bis die eigenen Gasfelder erschlossen waren (Ende 2013, Anfang 2014). Besonders gelitten haben natuerlich die Jordanier, die ebenfalls von aegyptischem Gas abhingen und weniger Devisen fuer kurzfristigen Ersatz und langfristig keine eigenen Vorkommen haben. Stillschweigend hat Israel inzwischen die Gaslieferungen an Jordanien uebernommen.

Nein, die Reichtuemer der Hamas kommen aus zwei anderen Quellen: Internationale Spenden fuer den Gazastreifen, bei denen Hamas – auch wenn sie nicht der Empfaenger ist – immer eine Tranche abzuschneiden weiss. Und natuerlich verfuegt Hamas im Gazastreifen ueber staatlichen Einnahmen: Steuern.

Gleichzeitig hoeren wir immer wieder, dass die Bevoelkerung im Gazastreifen Hunger leide.

Die EU macht bei dieser Abzocke gern mit und laesst sich auch nicht beirren, nachdem der Krieg in diesem Sommer endgueltig erwiesen hat, wo Hamas vor allem investiert hat.

Hamas plant die „humanitaere Katastrophe“


Diese Taktik ist alt und erprobt: Wenn es der Bevoelkerung im Gazastreifen schlecht geht, wird der internationale Druck auf Israel erhoeht. Daher hat Hamas ein klares Interesse daran, eine solche Katastrophe herbeizufuehren oder wenigstens vorzutaeuschen.

Zunaechst werden alle Toten im Gazastreifen als „unschuldige Zivilisten“ dargestellt.

Als naechstes wird dafuer gesorgt, dass die Versorgung mit dem Lebensnotwendigen der Zivilisten moeglichst ungenuegend ausfaellt. Raketen auf die Hochspannungsleitungen und das Kraftwerk in Ashkelon, das auch den Gazastreifen mit Strom versorgt, ist eine Methode, fuer Stromausfall zu sorgen.

Der seit Jahrzehnten desolate Zustand des Grundwassers soll auch wieder Israel angehaengt werden.

Ausserdem macht es sich gut, wenn Kinder und/oder Fluechtlinge sterben. Waehrend „Gegossenem Blei“ hatte Hamas grossen Erfolg mit dem Vorfall um die Al-Fakhura-Schule der UNRWA.

Mir scheint es offensichtlich, dass dieser Erfolg wiederholt werden soll: Raketen werden in unmittelbarer Naehe von solchen Schulen abgefeuert. Eine Win-win Situation fuer Hamas: Entweder koennen sie von dort ungehindert Raketen auf Israel schiessen oder sie bekommen herzzerreissende Bilder und einen weltweiten Empoerungsschrei gegen Israel. Und die menschlichen Schutzschilde freuen sich darueber:

As the Hamas-made missiles screamed off into the sky, leaving a white vapour trail, the kids all cheered. One older boy of maybe 12, shouted in Arabic “They’re R160s,” named for the late Hamas leader Abdel Aziz Rantisi who was assassinated by Israel in 2004. These are the big, long-range rockets usually reserved for Tel Aviv, Jerusalem or the airport in between.

Die zwanzig Raketen, die in einer UNRWA Schule gelagert waren (und von der UN-Organistion anscheinend der Hamas uebergeben!) , stellen wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs dar. Auch Moscheen und natuerlich Wohnhaeuser dienen als Waffenlager.

Bisher kaum bekannt ist ein weiteres Vorgehen: Hamas erzwingt seit Tagen, dass die Banken geschlossen bleiben. Sie wollen verhindern, dass die Fatahangestellten an ihre Gehaelter kommen, solange ihre eigenen Angestellten nicht bezahlt werden. Das bedeutet natuerlich, dass die Versorgung der normalen Bevoelkerung immer prekaerer wird.

But the biggest problem might be the one that A. didn’t want to talk about — the banks. If the branches remain closed, it means that it will not be possible to carry out bank transfers, to withdraw cash, or to order goods (by transferring money). Which means that a Gazan merchant who wants to order goods from Israel will not be able to transfer money to his suppliers on the other side of the border.

And one doesn’t need to be a fortune teller to understand that in another week, more or less, the inventory of goods in Gaza will be drained. However you want to put it, Hamas is intentionally trying to create a humanitarian crisis. It wants to intensify the distress in order to bring international pressure on Israel.

Aber das groesste Problem ist vermutlich der Punkt, ueber den A. nicht reden mag – die Banken. Wenn die Filialen geschlossen bleiben, koennen keine Ueberweisungen durchgefuehrt werden, kein Geld kann abgehoben werden oder Waren bestellt werden (per Ueberweisung). Das bedeutet, dass ein Kaufmann im Gazstreifen, der Waren aus Israel bestellen will, keine Moeglichkeit hat, seine Lieferanten auf der anderen Seite zu bezahlen.

Man muss kein Prophet sein um vorherzusehen, dass in einer oder zwei Wochen, der Lagerbestand im Gazastreifen ausgehen wird. Wie auch immer man das ausdruecken moechte: Hamas versucht mit Absicht eine humanitaere Krise herzustellen. Sie will das Elend steigern, um damit internationalen Druck auf Israel zuzuloesen. (Uebersetzung von mir)

Weil die Medien seit langer Zeit Israel als Kindermoerder, Unterdruecker, Unrechtsstaat usw. darstellen, werden alle diese Vorwuerfe leicht geglaubt. Der tragische Tod der vier Buben am Strand ist noch lange nicht aufgeklaert, reicht aber schon, um „aufrechte Linke“ davon zu ueberzeugen, dass Israel mit voller Absicht, unbewaffnete Kinder und Jugendliche ermordet. Als Transportmittel verwenden Hamaskaempfer uebrigens gern Krankenwagen, in denen zur Sicherheit noch mehrere Kinder mitfahren. Und selbst die Washington Post berichtet, dass sie ihr Hauptquartier im Shifa Krankenhaus aufgeschlagen haben.

Waehrend ich diesen Text schreibe, musste ich uebrigens schon zweimal im Bunkerzimmer Schutz suchen. Auch heute wurden wieder mehrere Salven auf Beer Sheva abgefeuert. Die Kinder sind inzwischen zermuerbt und bitten jetzt doch darum, zu ihren Grosseltern gefahren zu werden.

Variationen zur Wasserluege: Gazastreifen


Waehrend der Pessach Halbfeiertage besuchten mein Mann und ich zum ersten Mal das kleine Museum „Wasser und Sicherheit“ im Kibbutz Nir Am.

Der Hintergrund ist faszinierend. Leo Picard, ein aus Deutschland stammender, renommierter Hydrologe und Geologe, identifizierte den Kuestenaquifer, ein Grundwasserbecken, das vom Carmelgebirge bis in die Sinaihalbinsel reichte. Damit war klar, dass wenigstens der westliche Teil der Negevwueste mit Wasser versorgt und besiedelt werden konnte. Um moeglichst schnell eine Wasserleitung legen zu koennen, wurden die Rohre gekauft, die waehrend des Luftkriegs gegen England auf den Strassen Londons verlegt worden waren, um der Feuerwehr jederzeit und flaechendeckend schnellen Zugang zu garanieren.

Gegen Ende der Fuehrung erwaehnte die Dame beilaeufig, dass das Trinkwasser in der westlichen Negev inzwischen von der Entsalzungsanlage in Ashkelon kommt und das Nutzwasser fuer die Landwirtschaft ist recyceltes Wasser aus dem Zentrum des Landes. Ueber die Gruende dafuer schwieg sich die Dame aus.

Der Grund ist der Gazastreifen: Der Kuestenaquifer wird im Gazastreifen seit Jahrzehnten ueberpumpt, Salzwasser und Abwasser dringen in die Grundwasserschicht und kontamieren sie.

Das Verhalten der PA und der Hamas, die seit 2007 de facto im Gazstreifen herrscht, ist nicht weiter ueberraschend. An die Abkommen zur Wasserverteilung, die sie im Rahmen der Oslovertraege unterzeichnet hat, haelt sich die PA nicht. Ihr geht es nicht um Wasser fuer die Bevoelkerung, sondern um Propagandamaterial. Die palaestinensischen Elite hat ja auch nicht unter Wassermangel zu leiden. In den 20 Jahren seit ihrem Entstehen hat die Palaestinensische Autonomiebehoerde kaum in die Wasserinfrakstuktur investiert. Nach eigenen Berichten gehen in der PA ueber 33% des Wassers durch undichte Rohe (oder illegales Anzapfen der Rohre?) verloren. Im Januar 2014 noch stellt USAID fest:

Im Westjordanland sind 5-10% der Haushalte nicht ans Wassernetz angeschlossen , nur 25-35% aller Abwaesser werden gesammelt und von diesen wiederum weniger als 3% recyclet. In der Folge dringt Abwasser ins Grundwasser ein und verbreitet Krankheitserreger. (Polio?)

Und das, nachdem USAid nach eigenen Aussagen mehr als 866 km Wasserrohre verlegt hat und das Wasserverteilungssystem verbessert hat.

Mit anderen Worten, die PA ist inkompetent oder nicht willens, ihrer Verantwortung als Regierung der palaestinensischen, autonomen Gebiete (Zonen A & B) nachzukommen.

Im Gazastreifen sieht es noch schlimmer aus: Der Kuestenaquifer war schon vor 1967, als Aegypten noch dort herrschte, ueberpumpt . Seit 20 Jahren wird von einer Entsalzungsanlage gesprochen, aber nur private Investoren haben kleine Entsalzungsanlagen hochgezogen. Hamas zieht es vor, die Wasserrecylinganlage nicht laufen zu lassen, anstatt zusaetzlichen Treibstoff fuer das Kraftwerk im Gazastreifen zu kaufen, damit die PA keine darauf zu erhebenden Steuern bekommt. Ausserdem sind Metallrohre fuer ein Abwassersytem viel zu schade, wenn sich auch Raketen daraus fertigen lassen.

All das interessiert Frau Bolliger und die NZZ nicht: die israelische Blockade (noch nicht ganze sieben Jahre in Kraft) soll die meiste Schuld haben. Dabei laesst sich selbst diesem Artikel entnehmen, dass die Hamasregierung nichts unternimmt, um wildes Brunnenbohren zu unterbinden, Abwasser zu sammeln und dem Verlust von Wasser entgegenzuwirken. Und auch ein EU-Projekt zum Bau einer grossen Entsalzungsanlage ist umstritten:

Gegner des Projektes meinen, die Entsalzungsanlage nehme einmal mehr Israel aus der Verantwortung.

Das ist palaestinensisch pur: Jede Eigenverantwortung wird kategorisch abgelehnt, weil damit Israel aus der Verantwortung entlassen werde, und das nachdem der Gazstreifen seit 2007 unabhaengig genug ist, um wiederholt Krieg gegen Israel zu fuehren.

Ulrich Sahm gibt eine sehr gute Antwort auf den Artikel von Frau Bolliger.

P.S. 11/08/15: Hamas Admists Gazans Behind Water Crisis. Not Israel

Variationen zur Wasserluege: Shuafat


Die auch von Martin Schulz kolportierte Luege, Israel stehle den Palaestinensen das Wasser, gehoert offensichtlich zu den antisemitischen Mythen, moeglicherweise ist sie verwandt mit dem Vorwurf der Brunnenvergiftung. Insofern tritt sie auch in immer neuen Varianten auf.

Das sogenannte Fluechtlingslager Shuafat ist in den Nachrichten:

Shuafat gehoert offiziell zur Stadtverwaltung Jerusalem, die Sperranlage, in diesem Fall wirklich eine Mauer, trennt aber einen grossen Teil von Shuafat ab.

Die Einwohner sollen seit Wochen ohne fliessendes Wasser sein.

Im Artikel werden ein paar Faktoren aufgefuehrt, die damit zu tun haben koennten:

1) Die wenigsten  Wohnungen in Shuafat haben Wasseruhren, womit der Verbrauch gemessen werden koennte. Etwa 97% der Bewohner Shuafats bezahlen keine Wasserrechnung.

2) Stattdessen werden wilde Rohre an existierende Leitungen angelegt und Wasser abgezweigt.

3) Niemand scheint genau zu wissen, wieviele Einwohner Shuafat ueberhaupt hat. Offensichtlich bezahlen die Einwohner von Shuafat die kommunalen Steuern zum groessten Teil nicht, auch wenn das uns bekannte +972 Magazin das Gegenteil behauptet.

4) Nicht im Artikel erwaehnt, aber mir in Erinnerung von frueheren Vorkommnissen und bestaetigt durch Frau Porfessor Bulle im im unten verlinkten Artikel: Es ist nicht ungefaehrlich fuer Juden in Shuafat aufzutreten, auch wenn es sich um Servicetechniker des Elektrizitaetswerks, der Wasserversorgung oder um die Muellabfuhr handelt.

Beim Googeln nach Bilder von Shuafat stellen sich mir aber noch ganz andere Fragen:

Das ehemalige Fluechtlingslager ist laengst zu einem staedtischen Viertel geworden. Ich wuerde davon ausgehen, dass die meisten Wohnungen nicht nur keine Wasseruhren haben, sondern ueberhaupt illegal gebaut wurden. Bei den Gebaeuden handelt es sich fast ausschliesslich um mehrstoeckige Haeuser, nicht um Wellblechhuetten, die auf die Schnelle und billig errichtet werden koennten. Wer baut so, in einem Fluechtlingslager?

Prof.  Sylvaine Bulle, Lehrbeauftragete fuer  poolitische Soziologie  an L’Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris und an der Universite Jean Monnet St. Etienne erklaert uns in Ha’aretz den Hintergrund:

Bulle argues that Palestinian East Jerusalem has undergone unexpected changes since the separation fence was built. The Palestinians, she claims, know the fence is there to stay; what concerns them is staying on its „good“ side, with a Jerusalem I.D. card, rather than being „pushed“ into the West Bank: „They are preparing to live there, to shop, to give their children a better education, to create a reasonable living environment for themselves, not only to survive for survival’s sake without any physical and spiritual assets“ – an approach, she says, that changes the urban fabric entirely.

As evidence of this shift, Bulle cites the Shoafat and A-Ram refugee camps, which „are becoming new cities, born before your eyes.“ More and more people, she argues, now want to stay in these places, because it is in their best interests: Merchants and businessmen are investing money in these areas, furniture and cosmetics stores are relocating there from Jerusalem – all of which „reverses the relation between center and periphery.“ Inaccessible Jerusalem is no longer the primary urban center; immediate, domestic spaces are becoming more central. „The construction along the fence is huge,“ Bulle says. „At the Shoafat camp they planted a garden next to it. Two years ago no one would have believed this would happen.“

Bulle argumentiert, dass das palaestinensische Ostjerusalem unerwarteten Wandel erfahren hat, seit der Trennzaun gebaut wurde. Ihrer Meinung nach wissen die Palaestinenser, dass der Zaun bleiben wird; ihnen ist wichtig, auf der „guten“ Seite zu bleiben, mit einem Jerusalemer Personalausweis und nicht ins Westjordanland abgeschoben zu werden. „Sie bereiten sich darauf hier, hier zu leben, einkaufen zu gehen, ihren Kindern eine bessere Ausbildung zu verschaffen und eine akzeptable Wohngegend fuer sich selbst zu schaffen, nicht nur um einfach zu ueberleben, ohne alle physischen und spirituellen Pluspunkte.“ Diese Herangehensweise veraendere das staedtische Gefuege in seiner Gesamtheit.

Als Beleg fuer diese Verschiebung fuehrt Bulle die Fluechtlingslager von Shoafat und A-Ram an, die „neue Staedte werden, vor unseren Augen geboren“. Mehr und mehr Menschen wollen nun in diesen Orten leben, weil das in ihrem Interesse liegt, sagt sie: Kaufleute und Geschaeftsleute investieren Geld in diese Gegenden, Moegel- und Kosmetiklaeden ziehen aus Jerusalem dorthin um – all das „stelle die Beziehung zwischen Zentrum und Peripherie auf den Kopf“. Das unzugaengliche Jerusalem ist nicht mehr das vorrangige staedtische Zentrum; mit sofortiger Wirkung werden die eigenen Raeume zentraler. „Die Bautaetigkeit entlang des Zauns ist enorm“, sagt Bulle. Im Shoafat-Fluechtlingslager haben sie eine Gartenanlage daneben gepflnat. Vor zwei Jahren haette noch niemand geglaubt, das so etwas geschehen wuerde.“ (Uebersetzung von mir)

Shuafat (das ist die gebraeuchlichere Uebertragung) ist also eine attraktive Wohnadresse, weil das Gebiet zu Jerusalem gehoert. Auch wenn die wenigsten Einwohner Kommunalsteuern bezahlen, haben sie Anrecht auf soziale Leistungen, Arbeitslosengeld, Kindergeld und Krankenversicherung.

Ich wuerde mal vermuten, dass die Bauherren vieler Gebaeude in Shuafat aus den fuehrenden palaestinensichen Clans kommen. Mit den Mieten koennen sich vermutlich leicht goldene Nasen verdienen. Ob die Yasser Abbas, Sohn von Mahmoud Abbas, mit seiner Baufirma „First Option“ auch zu diesen Geschaeftsleuten gehoert?

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