Obama mit Islamisten im Bund


so beschreibt ihn Dr. Ahmad Al-Faraj in seiner Kolumne in der saudischen Tageszeitung Al-Jazirah gestern. (Uebersetung von MEMRI):

“I will conclude by saying the following: Since Obama is the godfather of the prefabricated revolutions in the Arab world, and since he is the ally of political Islam, [which is] the caring mother of [all] the terrorist organizations, and since he is working to sign an agreement with Iran that will come at the expense of the U.S.’s longtime allies in the Gulf, I am very glad of Netanyahu’s firm stance and [his decision] to speak against the nuclear agreement at the American Congress despite the Obama administration’s anger and fury. I believe that Netanyahu’s conduct will serve our interests, the people of the Gulf, much more than the foolish behavior of one of the worst American presidents. Do you agree with me?”

“Ich schliesse mit der folgenden Feststellung: Obama ist der Pate der vorgefertigten Revolutionen in der arabischen Welt und der Bundesgenosse des politischen Islams, und er arbeitet daran, ein Abkommen mit dem Iran zu unterzeichnen auf Kosten der langjaehrigen US-Verbuendeten im Golf. Daher bin ich sehr froh ueber Netanyahus festen Stand und seine Entscheidung, vor dem amerikanischen Kongress gegen das Nuklearabkommen zu sprechen trotz des Aergers und des Zorns der Obamaregierung. Ich glaube, dass Netanyahus Vorgehen unseren Interessen, den Interessen der Voelker am Golf, weit mehr dienen wird als das alberne Verhalten eines der schlechtesten amerikanischen Praesidenten. Stimmt Ihr mir zu?”

In Israel inzwischen argumentiert die Arbeitspartei, dass die iranische Bedrohung nur vom wirklichen Problem ablenke: hohe Lebenshaltungskosten.

Winter in der Wueste


Am Freitag hat es in Beer Sheva geschneit.

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Der Schnee blieb natuerlich nur kurz liegen:

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In der Wueste kam es zu dramatischen Fluten: Das Wasser stroemte unter einer Bruecke hindurch und floss weiter in dem Flussbett, das im Sommer immer ganz trocken liegt.

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Die Mauerreste, die im rechten oberen Bildrand zu sehen sind, gehoeren uebrigens zu der ehemaligen Eisenbahnbruecke aus der Zeit des osmanischen Reichs, die das Wadi an derselben Stelle ueberspannte.

 

 

 

 

Nicht zum ersten Mal wird Israel beschuldigt, aehnliche Ueberschwemmungen im Gazastreifen absichtlich herbeigefuehrt zu haben. Elder of Ziyon hat mehr dazu.

Europas Hoffnung ruht auf Israel


In den letzten Tagen wird immer offensichtlicher, dass die US-Regierung unter Obama um jeden Preis ein Abkommen mit dem Iran erreichen will.

Inzwischen bekommen offensichtlich die Regierungen der EU-Staaten Muffensausen, bei den Aussichten auf einen Iran als nukleares Schwellenland (wie z.B. Japan, Deutschland) und mit Langstreckenraketen und einem internationalen Terrornetzwerk.

Dass die EU sich mit ihren Befuerchtungen ausgerechnet an Israel wendet, werte ich als Indiz, dass man leise hofft, Israel werde die Kastanien aus dem Feuer holen. Anschliessend kann die EU den Judenstaat ja wieder verurteilen, wegen Kriegstreiberei, exzessiver Gewalt, Landraub und nicht zuletzt dem Haeuserbau in Siedlungsblocks, die bei Israel bleiben sollen.

Sara Netanyahu und das Flaschenpfand


Die Medien, in Israel und anderswo, spielen seit Tagen “Bottlegate” hoch: Die Kurzfassung lautet, dass Sara Netanyahu leere Pfandflaschen selbst zum Supermarkt zurueckgebracht und das Pfandgeld eingestrichen haben soll, obwohl die Getraenke mit oeffentlichen Geldern eingekauft worden waren. Damit soll sie innerhalb von mehreren Jahren (2009-2014?) etwa 8,000 Shekel eingeheimst haben, zusaetzlich zu den 4,000 Shekeln, die sie 2013 fuer empfangenes Flaschenpfand an den Staatsaeckel zurueckzahlte. Frau Netanyahu kaeme so auf ein monatliches Entgelt von 111 Shekeln fuer das Einsammeln und Retournieren der zahlreichen Flaschen aus der Residenz des Premierministers.

Diese Vorwuerfe sind einfach laecherlich: Frau Netanyahu ist eine berufstaetige Frau und Mutter. Zusaetzlich zu ihrer eigenen Karriere hat sie auch die umfangreichen Pflichten einer First Lady uebernommen.

Als berufstaetige Frau und Mutter in Israel, ganz ohne zusaetzliche, ehrenamtliche Aufgaben, kann ich verraten, dass der kritische Punkt im Alltag einer solchen Frau sicher nicht das Geld ist, sondern die Zeit. Dass ich trotzdem brav meine Pfandflaschen im Supermarkt zurueckgebe, den Muell einigermassen trenne und ordnungsgemaess in die verschiedenen Behaelter werfe und Altkleider bis vor kurzem* zu den Sammelstellen brachte, hat mit meiner europaeischen Praegung zu tun. Vielen anderen Leuten ist das einfach zu viel Aufwand und sie werfen alles (inkl. Pfandflaschen) in den Muellcontainer. Entsprechend suchen Obdachlose oder andere Beduerftige gern die Muelleimer ab, sammlen die Pfandflaschen und andere brauchbare Sachen ein und verdienen sich damit ein bisschen Geld. (*Die Altkleider deponiere ich inzwischen ordentlich gefaltet und verpackt neben den Muellcontainer. Ich bin zu der Auffassung gelangt, dass diejenigen, die sich die Muehe machen, die Muellcontainer regelmaessig abzusuchen, auch etwas fuer ihre Muehe haben sollten.)

Die Vorstellung, dass Sara Netanyahu wie eine Pennerin grosse Saecke mit Pfandflaschen zum Supermarkt schleppt, um ein paar Shekel zu kassieren, ist irrwitzig und laecherlich.

Diese Version der Geschichte macht wesentlich mehr Sinn: Jahrelang wurden die leeren Pfandflaschen aus der Residenz des Premierministers einfach in den Muell geworfen. Als das Ehepaar Netanyahu 2009 einzog, gab jemand – moeglicherweise Frau Netanyahu – die Anweisung, dass leere Flaschen gesammelt und dem Recycling zugefuehrt werden sollen. Diese Anweisung wurde vom Personal ausgefuehrt. Das erhaltene Pfandgeld kam in die Portokasse der Residenz und blieb damit dem Steuersaeckel erhalten.

Die israelischen Waehler sollen fuer bloed verkauft werden. Die linken Parteien werden seit Jahrzehnten mit auslaendischem Geld unterstuetzt, was nach israelischem Recht illegal ist. In diesem Wahlkampf beteiligt sich auch der Obama-Wahlkaempfer mit seiner Organisation, One Voice, an der Kampagne gegen Netanyahu. Obama hat im Laufe seiner Karriere gern Schmutzkampagnen gegen seine politischen Gegner gefuehrt: In den Senat wurde er z.B. gewaehlt, weil eigentlich vertrauliche Informationen aus den Scheidungsakten erst seines Konkurrenten innerhalb der demokratischen Partei und dann seines republikanischen Gegners in die Presse gelangten.

Wenn mit all der auslaendischen Unterstuetzung und der Motivation der politischen Widersacher in Israel  nur diese laecherliche Pfandflaschengeschichte als “Skandal” gegen die Netanyahus ausgegraben werden konnte, dann ist Netanyahu offensichtlich ein fast schon penetranter Saubermann!

PA Steuereinnahmen


Mit ihrem Vorgehen in der UN verstoesst die Palaestinensische Autonomiebehoerde eklatant gegen die Oslovertraege. Als Reaktion darauf ueberweist Israel die Steuereinnahmen, die von Israel fuer die PA erhoben werden, (vorlauefig) nicht an die Autonomiebehoerde: In der Vergangenheit ist Israel noch immer eingeknickt. Ich gebe der derzeitigen Uebung eine Woche, bis die Gelder ueberwiesen werden.

Beides ist ein alter Hut. Seit Unterzeichnung der Oslovertraege behandelt die palaestinensische Fuehrung sie als Paper, das je nach Lust und Opportunitaet beseite geschoben oder von Israel eingefordert werden kann. Auch das voruebergehende Einfrieren von PA Steuergeldern durch Israel ist ausgelutscht. Wer “Israel withholding PA funds” googlet, bekommt auf den ersten beiden Seiten Resultate aus den Jahren 2011, 2012, 2013 und 2014.

Der Witz ist, dass der derzeit eingefrorene Betrag nur etwa ein Viertel der PA Schulden beim israelischen Elektrizitaetswerk ausmacht. Die standen schon Ende Februar 2014 bei 1.9 Milliarden NIS.

Fuer Saeb Erekat ist das vorlaeufige Einfrieren der Gelder ein “Kriegsverbrechen”, dass die israelischen Verbraucher und Steuerzahler auch die Stromrechnung der Palaestinenser bezahlen, ist dagegen voellig in Ordnung, entsprechend der palaestinensischen Maxime “Palästina ist unser Land, und die Juden sind unsere Hunde”.

Update 06/01/15: Hier finden sich genauere Zahlen zu den Elektrizitaetsschulden und mal wieder (gaehn) eine Ankuendigung, dass die Stromlieferungen eingeschraenkt werden sollen.

Palaestinensische Luegen laufen um die Welt II


Zur Berichterstatttung zu diesem Fall in deutschsprachigen Qualitaetsmedien und “Qualtiaetsmedien”:

FAZ:

1) Unter dem Titel
Palästinenser-Minister stirbt nach Gerangel mit Soldaten
veroeffentlicht die FAZ ein Video. Ein Gerangel mit Abu Ein ist darauf nicht zu stehen. Stattdessen sehen wir einen aelteren Mann mit Palaestinsertuch auf dem Kopf, der mit der Stange seiner Palaestinafahne auf die israelischen Soldaten einpruegeln will und von diesen zurueckgedraengt wird. ein juengerer Mann mit purpurfarbenen Pullover wird von einem israelischen Soldaten in einen Haltegriff genommen, wogegen er sich wehrt. Anschliessend sieht man Ziad Abu Ein, der behauptet, dass kein Demonstrant sich gewehrt haette: Die Soldaten haetten von Anfang an und ohne Grund die Demonstranten attackiert. Dann sieht man ein paar friedliche Demonstranten, mit denen die Soldaten sich ruhig unterhalten. Am Schluss sind noch Fragmente zweier Festnahmen zu erkennen, ohne dass Gewaltanwendung durch die Soldaten zu erkennen waere.

2) Die FAZ titelt tendenzioes: War es Mord? Immerhin steht gleich im Untertitel “Beweise gibt es nicht.” Der Artikel von Hans-Christian Roessler dagegen ist sachlich und informativ. Es wird klar, dass selbst wenn die pal. Angabe, fuer die jeder Beleg fehlt, zutraefen, allenfalls von Koerperverletzung mit Todesfolge die Rede sein koennte. Die Redaktion kennt sich entweder mit den legalen Defintionen ueberhaupt nicht aus, oder sie hat doch eine leise Vorliebe fuer reisserische Titel, die Leser anlocken. Der Hinweis darauf, dass Abu Ein ein verurteilter Moerder war, fehlt im Text zwar. Aber dafuer wird der Hintergrund, dass naemlich die palaestinensische Fuehrung und die palaestinensische Bevoelkerung schon vor diesem Ereignis die Konfrontation mit Israel wuenschen und vorbereiten, gut dargestellt.

3) Als Abschluss dann noch ein Artikel nach dap Palästinenser geben Israel die Schuld an Ministertod Im Untertitel wird faelschlich behauptet, dass die pal. Schuldzuweisung auf der Autopsie beruhe. Dank dem vorangegangenen Artikel (2) ist jedoch voellig klar, dass die Palaestinenser einfach behaupten, die Autopsie belege, was sie schon vorher “gewusst” hatten: Schlaege und Traenengas seien die Todesursache. Keines der Videos, die ich gesehen habe, zeigt Schlaege. Und ein Augenzeuge, der Journalist fuer den israelischen Fernsehkanal 10, Roy Sharon, sagt aus, dass er direkt neben Abu Ein gestanden habe und keine Schlaege sehen konnte. Eine israelische Stellungsnahme wird nicht beruecksichtigt, wonach Abu Eid an einem Herzinfarkt gestorben sei, wobei das vorhergehende Gerangel moeglicherweise ein Ausloeser gewesen sei. In Y-Net wird uebrigens der palaestinensische Befund anders berichtet als nach dpa: Von Schlaegen ist keine Rede, nur von Traenengas und fehlender Erster Hilfe. Dazu ist bemerkenswert, dass eine israelische Sanitaeterin unter den Soldaten versuchte, Erste Hilfe zu leisten, von den Palaestinern aber daran gehindert wurde.

Die WELT

1) Dasselbe Video, wie auch von der FAZ veroeffentlicht.

2) “Was – er ist tot? Ich kann es nicht glauben!” Der Titel zu Gil Yarons Artikel ist zwar auch emotional, aber deutlich weniger manipulativ als der Titel der FAZ. Der Text selber gibt die ueberzogenen Reaktionen der palaestinsischen Funktionaere gut wider, auch werden sie mit den Aufrufen zur Gewalt der letzten Wochen in Zusammenhang gebracht.

BaZ

1) Palästinensischer Minister nach Konflikt mit Soldaten gestorben
Die Basler Zeitung berichtet voellig korret, sowohl im Titel wie im Text. Die israelische Einschaetzung zur Todesursache wird offensichtlich fuer plausibler gehalten, als die palaestinensischen Angaben, zu denen festgehalten wird, dass jeder Beleg fehlt. Es fehlt der terroristische Hintergrund von Abu Ein, sowie die verstaerkten Aufrufe zur Gewalt gegen Israel von Seiten der palaestinensischen Fuehrung schon vor dem Zwischenfall.

NZZ

1) Inge Guenther berichtet in der NZZ Tödliche Eskalation Der Titel ist reisserisch und wird durch die Fakten nicht gestuetzt. Als einziger Bericht wird im Text die terroristische Vergangenheit von Abu Ein erwahent, wenn auch mit einem sachlichen Fehler: Der Mann sass nicht sechs Jahre im Gefaengnis nur drei, weil er sich seiner Verhaftung durch Flucht in die USA entzog und die Auslieferung und das Verfahren insgesamt drei Jahre dauerten. Negativ bemerke ich, dass zwar das “ohnehin angespannte Verhaeltnis” erwaehnt, aber verschwiegen wird, dass es palaestinesische Hetze und Anschlaege fuer die Anspannung gesorgt haben und weiterhin sorgen.

Die ZEIT

1) Palästinenserminister stirbt bei Gerangel mit israelischen Soldaten Die Ueberschrift ist nicht besonders reisserisch, aber falsch. Abu Ein starb nach dem Gerangel nicht waehrenddessen. Im Untertitel steht korrekt: “Zur Todesursache gibt es verschiedene Versionen.” Im Text werden aber nur widerspruechliche palaestinensische Versionen berichtet: Traenengas oder heftige Schlaege? Die israelische These, dass Abu Ein einen Herzinfarkt erlitten haben koennte und israelische Augenzeugen, wie Roy Sharon und der Sprecherin der israelischen Menschenrechtsorganisation Yesh Din Reut Mor, werden dagegen unterschlagen.

Sueddeutsche Zeitung

1) Der Titel in der SZ ist korrekt: Palästinenser-Politiker stirbt nach Gerangel mit israelischen Soldaten Im Untertitel und in den Zwischentiteln werden nur die palaestinensischen Behauptungen betont. “Widerspruechlich” ist laut SZ ausschliesslich, ob Abu Ein groessere Mengen Traenengas eingeatmet hatte. Dass das Bildmaterial keine Spur der heftigen Schlaege zeigt, die angeblich die Todesursache waren, und dass israelische Augenzeugen keine Schlaege sehen konnten, wird verschwiegen. Auch die Moeglickeit, Abu Ein koenne einen Herzinfarkt erlitten haben, wird erst gar nicht erwaehnt. Die israelische Sanitaeterin wurde nach Zeugenberichten daran gehindert, erste Hilfe zu leisten. Das Bildmaterial belegt in jedem Fall, dass Abu Ein nicht unter Betreuung ruhig gehalten wurde, bis die Ambulanz eintraf, sondern von Palaestinensern weggeschleppt wurde. Dabei scheint es gelegentlich zu Verzoegerungen zu kommen, weil Journalisten filmen.

Preisfrage an meine Leser: Welchen der analysierten Medien spreche ich Qualitaet zu und welche bekommen das Praedikat “Qualitaet”?

Palaestinenser unterstuetzen Terror gegen Israelis mit 4/5 Mehrheit


Das ist das Ergebnis der juengsten Umfrage Nr. 54 des Palestinian Center for Policy and Survey Research, die gestern veroeffentlicht wurde.

Unter 5, letzter Punkt lesen wir:

  • In light of the tension in East Jerusalem and the increase in the level of mutual violence, 80% support and 20% oppose attempts by individual Palestinians to stab or run over Israelis in Jerusalem and the rest of the West Bank.
    Angesichts der Spannungen in Ostjerusalem und dem Anstieg der beiderseitigen Gewalt unterstuetzen 80% Versuche durch einzelne Palaestinenser, in Jerusalem oder im restlichen Westjordanland Israelis zu erstechen oder zu ueberfahren, waehrend 20% sie ablehnen.

Dazu passt, dass Dalia Foundation, eine palaestinensische “Menschenrechts”-Organisation darauf besteht, die Palaestinenser haetten ein Recht auf Terror gegen Israel, waehrend es Juden nach internationalem Recht verboten sei, sich zu wehren.

In der vollstaendigen Umfrage Nr. 53, die ebenfalls gestern veoeffentlicht wurde, finden sich noch andere interessante Punkte:

18.1 und 18.2 stellen klar, dass ca. 70% der Befragten die zwei wichtigsten Ziele fuer die palaestinensische Politik darin sehen, die umstrittenen Gebiete von 1967 voll unter ihre Herrschaft zu bringen und Israel mittels des “Rueckkehrrechts” demographisch zu unterminieren. Ueber die korrekte Reihenfolge ist man sich nicht ganz einig. Im Verhaeltnis 2:1 wird jedoch die Herrschaft ueber die umstrittenen Gebiete als erster Schritt gesehen. Irgendwelche Aehnlichkeiten mit Arafats Stufenplan sind nicht zufaellig.

Unter 29. erfahren wird, dass ueber 60% der Befragten im Westjordanland finden, es sei gerechtfertigt, aus zivilen Gebieten im Gazastreifen Raketen auf Israel abzufeuern. Kunststueck, sie waeren von einem etwaigen, israelischen Gegenschlag nicht betroffen. Im Gazastreifen sieht man das etwas realistischer: 48.3% finden die Nutzung von zivilen Gebieten fuer den Abschuss von Raketen in Ordnung, waehrend 49.3% gegenteiliger Meinung sind.

Fuer den saudische “Plan” inklusive einer Regelung der Fluechtlingsfrage gibt es gleich viel Ablehnung wie Zustimmung. (58) Selbst unter diesen Umstaenden lehnen knapp 60% die Anerkennung Israels als Nationalstaat des juedischen Volkes ab. (59)

Vor einem halben Jahr (also vor der letzten Militaeraktion im Gazastreifen) waren die Ergebnisse nicht anders.

Sollten die laengst ueberfaelligen Wahlen durchgefuehrt werden, bekaemen Ismael Hanyieh (4) und Hamas (unter dem Namen “Change & Reform”) eine Mehrheit (5).

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