Angriffe auf Grenzuebergaenge zum Gazastreifen


Heute morgen wurde der Grenzuebergang Erez im Norden des Gazastreifens durch eine Autobombe verwuestet und zwar vor allem die palaestinensische Seite. Der Islamische Jihad uebernimmt nach ersten Informationen stolz die Verantwortung.

Das ist keineswegs ein vereinzelter Vorfall. Die Grenzuebergaenge werden seit der Machtuebernahme durch die Hamas gezielt angegriffen.

Elder of Ziyon hat hier die Vorfaelle der letzten drei Wochen am Uebergang von Nahal Oz detailliert festgehalten:

April 29: Fatah shoots two mortars at the Nahal Oz crossing, where Gazans get most of their fuel.
April 30: Islamic Jihad shoots four mortars at Nahal Oz.
May 2: The PRC shells Nahal Oz.
May 2: The DFLP shoots two mortars at Nahal Oz.
May 4: Israel ships fuel through Nahal Oz.
May 5: The Abu Ala Reesh Brigades shoots a mortar at Nahal Oz; Hamas shoots two mortars at Nahal Oz
May 9: Islamic Jihad shoots four mortars at Nahal Oz
May 10: Hamas shoots at least one mortar at Nahal Oz.
May 12: Israel ships fuel to Gaza through Nahal Oz.
May 15: Hamas shoots two mortars at Nahal Oz.
May 15: Islamic Jihad shoots five mortars at Nahal Oz.
May 16: The DFLP shoots two mortars at Nahal Oz.
May 19: Israel ships fuel through Nahal Oz.

Zu zwei anderen Grenzuebergaengen notiert er lakonisch:

The Sufa crossing was attacked on May 5, 6, 7, 10, 11, 13, 15, 17 and 19.

The Kerem Shalom crossing was attacked on April 29, May 5, 11 and 14.

Fuer jeden nicht voreingenommenen oder falsch informierten Menschen ist voellig klar, dass Hamas eine Verschlechterung der Lebenssituation der zivilen Bevoelkerung im Gazastreifen wuenscht und aktiv herbeizufuehren versucht. Wenn es jemandem ernst damit waere, dass Israel die volle Verantwortung fuer die Bevoelkerung im Gazastreifen trage, obwohl das Gebiet nicht mehr besetzt ist, dann muesste er/sie einen Wiedereinmarsch der IDF und die gewaltsame Entmachtung der Hamas fordern. Dass diese Forderung von Menschenrechtlern mW noch nie erhoben wurde, laesst mich folgern, dass es ihnen keineswegs um die leidende Bevoelkerung zu tun ist, sondern nur darum, Israel am Zeug zu flicken.

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Im UN Menschenrechtsrat sind linke Antisemiten in der Mehrheit


Jean Ziegler wurde offensichtlich nicht trotz, sondern wegen seiner Haltung in den beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats gewaehlt worden:

Die westliche Gruppe, der die Schweiz angehört, verfügt über drei Sitze. Von den sieben Kandidaten für diese drei Sitze erhielt Ziegler die meisten Stimmen: 40 von 47 Mitgliedstaaten des Rates stimmten für ihn.

Am selben Tag hat der Menschenrechtsrat Richard A. Falk aum besonderen Beobachter israelischer Aktionen in den besetzten Gebieten ernannt. Seine besondere Qualifikation ist, dass er Israelis mit Nazis gleichsetzt. Damit ist er ein wuerdiger Nachfolger von John Dugard, der Israel Apartheidspolitik vorwarf.

Hier und hier unterstellt Falk israelischen Staatsterrorismus, der schlimmer sei als der pal. Terror und vor dessen Hintergrund auch Selbstmordattentate verstaendlich werden.

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die Schweiz positioniert sich weiter


indem sie Jean Ziegler als einen von drei Vertretern der westlichen Staaten im UN Menschenrechtsrat durchsetzen will. Mit dieser Broschuere wird fuer ihn geworben. Das hier liest sich wie besonderer Hohn:

Professor Jean Ziegler has been unstinting in his support for the rotection and the promotion of human rights, and has made an invaluable ontribution, notably as the UN’s Special Rapporteur on the right to food (from 2002 to March 2008). In this role, Professor Ziegler as succeeded in making this right one of the top priorities of the UN odies active in this field.

Tatsaechlich hat Ziegler sich darauf konzentriert, schon 2003 eine Hungerkatastrophe im Gazastreifen zu diagnostizieren, waehrend ihn die Verhaeltnisse in Afrika nicht sonderlich interessierten.

Ich moechte alle meine Leser bitten, auch ein e-mail an den Schweizer Praesidenten Couchepin und die Aussenministerin Calmy-Rey zu schicken. Ueber den ersten Link kann mit „Click here“ man ein vorformuliertes e-mail generieren. Der Text kann anschliessend nach eigenem Gutduenken veraendert oder auch ganz durch eigene Formulierungen ersetzt werden.

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