Aerzte fuer „Menschenrechte“


oder auf Englisch „Physicians for Human Rights“ sind eine weitere Nicht-Regierungs-Organisation (NGO), die ihren Nimbus als „Menschenrechtsorganisation“ fuer plumpe, politische Manoever missbrauchen.

Natuerlich wurde die IDF in der Aktion „Gegossenes Blei“ verleumdet:

One of the more serious accusations in the PHR report related to the deaths of 16 Palestinian medical personnel killed during the operation. „It seems that army soldiers no longer regard medical personnel as entitled to the special protection they are granted during the performance of their duties,“ PHR wrote.

In response, the Defense Ministry report presented a Hamas statement, published on affiliated Web sites, that nine of the 16 medical personnel killed were Hamas operatives and fighters. In addition, pictures of some of them were even shown on Hamas Web sites holding weapons such as RPGs and Kalashnikov rifles.

In response to this claim, PHR said that even if the medical personnel were Hamas members, since they were inside ambulances they were not operating as fighters.

Die Antwort von PHR ist einfach lachhaft und beweist, dass der Organisation konkretes KVG gleichgueltig ist, es geht ihr ausschliesslich darum, Israel am Zeug zu flicken.

Ich bin positiv beruehrt, dass die israelische Aerzteorganisation die Konsequenzen aus einer anderen Verleumdungskampagne der PHR zieht.

Auf der Webseite kann ich uebrigens nichts finden, wonach der Wassermangel fuer Bethlehemer Buerger wegen des Fatahkongress irgendwie thematisiert wuerde. Proteste sind nur angesagt, wenn es gegen die israelische Besatzung geht.

Auch zum Beschuss eines Krankentransports von Palaestinensern aus dem Gazastreifen nach Israel, kann ich bei PHR nichts finden. Das macht, es waren palaestinensische Moerser.

Mit seiner Zusammenfassung der IDF Analyse zum Gazakrieg hat Yaacov Lozowick all denen, die sich fuer Fakten und Rechtsfragen interessieren einen ungeheuren Dienst erwiesen.

Ueber israelische „Menschenrechts“-Organisationen hat er auch ein paar Worte verloren:

Late in June 2009 seven self-designated „Israeli human rights organizations“ [PHR darunter RB] submitted a joint document.

(…)

It’s an odd document. The people who gravitate to such organizations, probably no more than a few thousands at most, often hold advanced degrees. Yet the document is surprisingly shoddy. It’s undated. There’s no letterhead. There’s no executive summary. There are only eight footnotes, containing 11 citations. Three refer to previous documents of the same organizations. Five are to newspaper reports, one is to an IDF press-release, one to a very short speculative article in an academic publication which itself has no sources, and one is to a UN webpage which doesn’t work.

The report offers no factual information Justice Goldstone wouldn’t have had already, leaving us to speculate: was the purpose perhaps merely to call Goldstone’s attention to these organizations? That could explain why 512 of its 4,938 words talk about themselves, their activities and their websites. Their point, in other words, is to distance themselves from their countrymen. The Israeli government has decided not to cooperate with your committee, your honor, but we’re not like them. We welcome your arrival, bless your undertaking, suggest you look into the following lists of things our country did wrong, and always remember we’re here to help you if you need us. That’s the tone that permeates the whole document. These people are embarrassed of their country.

Hervorhebung von mir. Und mal wieder ein Verweis auf Kenneth Levin: The Oslo Syndrome und das Beduerfnis, abzuschwoeren.

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Hamas und Fatah


Abbas will mit der Hamas zusammen regieren titelt die NZZ.

Die Liebe scheint einseitig zu sein, denn aus der Jerusalem Post erfahren wir ‚Hamas torturing Fatah members in Gaza‘.

Was wetten wir, dass sich keine Menschenrechtsorganisation darum bekuemmert. Dabei spazieren, waehrend ich schreibe, ahnungslose und voreingenommene Gutmenschen durch den Gazastreifen, lassen sich kleine Feuerchen zeigen und die Ohren mit angeblichen israelischen Kriegsverbrechen volljammern. „Useful idiots“ oder willige Helfer beim Propagandakrieg gegen Israel?

Natuerlich kann die NZZ auch nicht umhin, das sog. saudische „Friedensangebot“ falsch darzustellen:

Appell an Israel

König Abdullah von Saudi-Arabien forderte Israel auf, das von ihm bereits vor mehreren Jahren vorgeschlagene arabische Friedensangebot anzunehmen. «Der arabische Vorschlag liegt nicht mehr lange auf dem Tisch», sagte er.

Das Angebot, das 2002 in Beirut von allen Staaten der Liga akzeptiert worden war, bietet Israel die Aufnahme normaler Beziehungen zu den arabischen Staaten an. Bedingung ist, dass sich Israel aus allen Gebieten zurückzieht, die es im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzt hat.

Statt Appell sollte „Drohung“ stehen. Das Angebot verlangt einen Rueckzug aus allen Gebieten, die Aufnahme aller Fluechtlinge mitsamt ihrer Nachkommen, die daran interessiert sind, in den Staat Israel. Im Gegenzug werden keine vollen diplomatischen Beziehungen angeboten, sondern voellig undefinierte „normale“. Normal ist in der arabischen Welt wie Hamas und Fatah miteinander umgehen.

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