Luegen, Luegen, Luegen


Kenneth O’Keefe – von Barry Rubin folgendermassen charakterisiert:

Ken O’Keefe (Born 1969), an American and British citizen, is a radical anti-Israel activist and operative of the Hamas Terror organization. He attempted to enter the Gaza Strip in order to form and train a commando unit for the Palestinian terror organization. Here is his site. By the way, while this isn’t terrorist, listen as he explains how he loves helping Iraqi dictator Saddam Hussein.

Gestern veroeffentlichte die tuerkischen Zeitung Hurriyet ein Interview mit O’Keefe. Dabei gibt der Mann an, er sei im Flughafen von Tel Aviv mehrfach gepruegelt worden. Als Beleg soll sein uebel zugerichtetes Gesicht herhalten.

After arriving in Turkey with a bruised face, O’Keefe claimed he was beaten repeatedly by security officers at Ben Gurion airport. „Of course it cannot be compared to what others go through. The Palestinians are subject to this treatment on a daily basis. This is all I have – my blood, my clothes soaked with blood. Israel took all the rest, including my Palestinian passport.“

Nachdem ich ja erst Pessach in Istanbul war, kann ich bestaetigen, dass die Bilder von O’Keefe mit geschundenem Gesicht im von Y-Net verlinkten Video allem Anschein nach im internationalen Flughafen von Istanbul aufgenommen wurden.

Komisch nur, dass die FAZ ein ganz anderes Photo veroeffentlicht, das die Ankunft O’Keefe und anderer Terroristen in Istanbul zeigt.

Auf diesem Reuters Bild hat O’Keefe keine Platzwunden an der Stirn und kein getrocknetes Blut im Gesicht. Auch traegt er ein blaues Hemd und kein schwarzes T-Shirt, wie im von Y-net verlinkten Video.

Ich wuerde davon ausgehen, dass die Aufnahme in der FAZ authentisch ist, waehrend die Bilder in Hurriyet bei einer spaeteren Gelegenheit gedreht wurden und die „Verletzungen“ von einer Maskenbildnerin angebracht wurden.

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11 Antworten

  1. Schade, dass das Foto nicht größer ist. Wenn es Blut im Gesicht ist, scheint es nicht sein eigenes zu sein. Wenn ein Mensch so viel am Kopf blutet, bekommen die Haare mehr ab. Wenn das Blut die Augenpartie erreicht, ist es natürlicher Reflex den Kopf nach hinten zu legen, um wieder etwas zu sehen. Die Haare müssten also Blutanhaftungen aufweisen.

    Ein derart hoher Blutverlust wäre nur durch eine sehr große Wunde möglich. Sie müsste genäht werden, mit Klammern käme man nicht weiter. Die Haare müssten also wegrasiert sein.

  2. Stimmt…im Video kann man es deutlich sehen.
    Nur der vordere Teil des Gesichts scheint geschminkt.
    Der Hinterkopf und der hintere Teil des Halses ist aber sauber.
    Und wieso ist das T-Shirt auch so sauber, wenn O’Keefe im Video doch betont, dass er nur das hat, was er trägt?
    Darauf wär ich ohne eure Tips aber nicht unbedingt gekommen, danke für die Klarstellung.

    Der FAZ Artikel ist ja wohl die Höhe.
    Die nähern sich auffällig schnell dem Niveau der SZ an.
    Die deutsche Presse kommt mir vor, als wenn es darum ginge die höchste Quote an Lesern zu fangen anstatt fundierte journalistische Arbeit zu leisten.
    Was allerdings auch nicht für die Bürger in Deutschland spricht.
    Da bleibt dann wohl nur noch das Land…wenn dessen Dichter und Denker wegfallen…keine schönen Aussichten.

  3. […] ist relativ bekannt. Als Antiisrael-Hetzer par excellence. Und der hat in der Türkei jetzt behauptet auf dem Flughafen Tel Aviv verprügelt worden zu sein. Dazu gibt es ein tollen Foto. Dummerweise […]

  4. Hier sind noch einige Bilder vom Schauspieler:
    http://fotogaleri.hurriyet.com.tr/galeridetay.aspx?cid=36583&p=7&rid=2

    Er wird wohl so geflogen sein, denke ich – mit diesem blutigem Kopf . Die ganze Erscheinung strahlt Ehrlichkeit aus. Das saubere TShirt, die sauberen Hände, die saubere Weste. Die verottete deformierte Seele können sie leider nicht übertünchen.

  5. […] Luegen, Luegen, Luegen « Blick auf die Welt – von Beer Sheva aus. – #Die Feminismus-Industrie: Machtmonopol nicht nur in Frauenfragen – […]

  6. Aber eine andere Frage:

    Laut der Jerusalem Post (http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=177713) will Iran Ende dieser Woche “Hilfsschiffe” des iranischen roten Halbmondes in Richtung Gaza schicken.

    Zwar hat Iran das laut dem verlinkten Artikel auch 2009 schon einmal gemacht. Israel hat das Schiff aufgehalten, die Weltöffentlichkeit hat es nicht großartig interessiert.

    Doch diesmal will der Ober-Ayatolla Kriegsschiffe der Revolutionsgarden mitschicken, um die Schiffe bis zum Gazastreifen zu begleiten. (http://www.bluewin.ch/de/index.php/17,283911/Roter_Halbmond_in_Iran_plant_Schiffshilfslieferung_f%C3%BCr_Gazastreifen/de/news/ausland/sda/)

    Vielleicht redet er nur, aber falls Ende dieser Woche die Schiffe inklusive der Kriegsschiffe auslaufen, die etwas naive Frage:

    Bedeutet das Krieg?

    Ich hätte eher Gedacht, die warten solange, bis Sie die Bombe haben. Oder könnten Sie diese schon haben?

  7. Pallywood at its best

  8. Nicht nur O´Keefes Wunden waren nicht ganz authentisch, z.B. gab es neun Tote, 15 davon waren Türken.

  9. Mal zu einer anderen Manipulation, die allerdings nicht die erste ist.

    Kritik an Reuters nach Bildmanipulation
    Die Nachrichtenagentur Reuters ist dafür kritisert worden, Bildmaterial von der „Mavi Marmara“ manipuliert zu haben. Es sollen Bilder beschnitten worden seien, auf denen mit Waffen wedelnde Aktivisten und Blutlachen sowie verwundete israelische Soldaten zu sehen waren.

    Reuters wies am Montag die Anschuldigung der einseitigen Berichterstattung zurück. Vielmehr fügte die Nachrichtenagentur hinzu, sie hätte sofort auf die Originalfotos zurückgegriffen als sie davon erfahren hatte, dass die Ränder der bereits veröffentlichten Bilder beschnitten worden waren.

    Ein Reuters-Sprecher sagte Haaretz: “Reuters ist der genauen und objektiven Berichterstattung verpflichtet. Alle Bilder, die über unseren Kanal gehen, durchlaufen eine strenge redaktionelle Evaluation und Auswahlprozess.“

    „Die fraglichen Aufnahmen wurden in Istanbul bereitgestellt, nachdem sie den üblichen redaktionellen Prozess durchlaufen haben, zu dem auch die Beschneidung der Bildränder gehört. Als wir realisierten, dass der Dolch versehentlich mit dem Bildrand abgeschnitten worden war, hat Reuters sofort auf die Originale zurückgegriffen.“

    Dies ist nicht das erste Mal, dass Reuters kritisiert wurde, Bilder gegen die Gunsten Israels eingesetzt zu haben. Während des 2. Libanonkrieges im Jahr 2006 gab die Nachrichtenagentur zu, dass eines ihrer Bilder durch ein Bildbearbeitungsprogramm manipuliert worden war.

    (Haaretz, 8.6.2010)

  10. […] zusammengeschlagen worden zu sein. Dummerweise gibt es Fotos, die ihn mit seinen Kumpanen fröhlich winkend und völlig unverletzt zeigen, nachdem er angeblich so brutal behandelt worden sein […]

  11. […] Warum die Blockade gegen den Gazastreifen durchbrochen werden soll – Lügen, Lügen, Lügen – NZZ: Hatz auf Israel ist eröffnet – Überwältigender Propagandasieg für Hamas – Baumaterial […]

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