Immer wieder die anti-israelische Schlagseite der NZZ


Die heutige Berichterstattung ist wieder ein klares Beispiel: Israel gegen Waffenruhe mit Hamas .
In der FAZ lasen wir gestern Israel bietet Hamas Waffenstillstand an.
Ja, was denn nun?

Im Text der NZZ wird dann schnell deutlich, dass der Titel erstunken und erlogen ist. Der Aussenminister Lieberman weist darauf hin, dass der Waffenstillstand nicht in Israels langfristigem Interesse liegt und dem Koalitionspapier von vor zwei Jahren widerspricht, wo als Ziel genannt wird, die Hamasherrschaft im Gazastreifen zu beenden. Der Aussenminister ist aber nicht „Israel“ und seine Aeusserung findet gerade vor dem Hintergrund statt, dass Israel den Waffenstillstand angeboten und angenommen hat, obwohl Hamas – typisch – noch eine letzte Kassamrakete abfeuerte.

Avigdor Lieberman und Minister fuer Infrastruktur Uzi Landau haben voellig Recht, dass ein Waffenstillstand dem langfristigen Ziel widerspricht und daher keine Strategie, sondern allenfalls eine Taktik sein kann. Ob Verteidigungsminister Ehud Barak im Waffenstillstand mehr als eine Taktik sieht, wage ich zu bezweifeln. Daraus abzuleiten, der Staat Israel sei gegen die gegenwaertige Waffenruhe mit der Hamas, ist eine boesartige Manipulation.

Vielleicht sollte ich die Debatten im Bundesrat genauer verfolgen, dann koennte ich auch jede Aeusserung eines Bundesrats unter der Schlagzeile „Schweiz will…“ veroeffentlichen.

Wieder einmal wird deutlich, dass die NZZ Redaktion sich an der Seite der Hamas positioniert, einer international geaechtetenTerrororganisation. Der Trend geht schon seit einiger Zeit dahin, sich Hamas und Hisbolla als Verbuendete schoenzureden. Dass die Identifikation mit Jihad als Kampf gegen Kolonialismus und Imperialismus laengst im Mainstream angekommen ist, beweist die NZZ erneut.

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6 Antworten

  1. Bäh, zum Kotzen.

    Ich möcht die Schweizer und Deutschen gern mal sehen, wie sie damit umgingen, was Ihr in den letzten Tagen mitgemacht habt.

    Wie geht´s den Mädchen?

  2. Danke fuer Deine Anteilnahme, Lila.
    Die Grosse steckt es leicht weg oder zumindest merken wir nichts. Die Kleine dagegen reagiert verstoert auf jeden Alarm.

  3. Das kann ich mir vorstellen. Ich denke viel an Euch. Gut, daß Kinder, die in einer stabilen Umgebung aufgewachsen sind, große innere Kräfte haben und solche Situationen verarbeiten können.

    Für Euch bestimmt auch nicht leicht, ihr da beizustehen.

    Eigentlich ist es eine Zumutung, nicht wahr? Die UNO findet aber, daß das Gebiet, aus dem auf Euch gefeuert wird, alle Qualifikationen für ein funktionierendes Staatswesen aufweist…

    Das beruhigt Dich und die Kleine bestimmt sehr, nicht wahr? So richtig hilfreich mal wieder, die UNO.

  4. Woher kommt nur diese Israelfeindlichkeit der NZZ? Könnt Ihr Euch das politisch erklären, abseits von antisemitschen Beweggründen?

    Ich habe bislang keine Erklärung dafür.

  5. Ich wünsche dir und deinen Mädchen alles Gute und hoffentlich ein ruhiges und angenehmes Pessach.

  6. […] von Linken, in Israel und im Ausland. Trotzdem waere es angebracht, dass die NZZ korrekt, anstatt irrefuehrend ueber ihn berichtet. Im Artikel Anklage gegen Israels Ex-Aussenminister Lieberman lesen […]

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