EU: Illegale Siedlungen in der Westbank erhalten!


Der Titel liest sich wie eine voellige Umkehrung bisheriger EU-Politik. Die EU verlangt von Israel, die Zerstoerung von illegalen Siedlungen im Westjordanland sofort auszusetzen. Allerdings sind es nur arabische, illegale Siedlungen, die von der EU unterstuetzt und teilweise auch finanziell gefoerdert werden. Gleichzeitig duerfen aber keine Wohnungen fuer Juden in Gebieten der Zone C gebaut werden, findet die EU.

Wir haben ein umstrittenes Gebiet, ueber das nach den Oslovertraegen – die EU ist dabei Buerge – nur in Verhandlungen entschieden werden soll. Das hindert die EU aber nicht daran, bereits jetzt zu entscheiden: Araber duerfen in diesen Gebieten auch illegal bauen, Juden aber nicht einmal legal.

Die EU diskriminiert also nach ethnischen Herkunft und/oder religioesen Bekenntnis.

5 Antworten

  1. Immer wieder nichts Neues, so gar nichts Neues, und dann wieder so überhaupt nichts Neues mit der EU und den Juden.

    Was ist EU-seits der Unterschied zwischen Juden und Arabern:
    Juden sind in bestimmten Gebieten illegal.
    Jedoch in allen Gebieten sind Araber legal.
    Jedoch ist es illegal, gegen das Sein von Arabern allüberall zu sein.
    Weswegen es jedoch noch illegaler ist, wenn Juden da sind, wo die EU die Judenreinheit legal findet.

    • Ach, Herrschaftszeiten.
      Ich frage mich sowieso viel zu oft warum sich die EU nicht einfach darauf beschränken kann allen anderen unterschiedslos mit Regulierungen über Glühbirnen, Biosprit, Plastiktüten und Duschköpfe das Leben schwerzumachen – egal wer oder wo sie sind. Das ist immer noch ein Problem (besonders wenn man durchgebrannte Quecksilberdampflampen und unsinnige Regelungen wieder loswerden will, was garnicht so leicht ist), aber wenigstens trifft es alle gleich. 😦

    • … wobei allein schon die schiere Existenz von Darstellern wie dem traditionsdicken Schulz und der traditionsantiisraeltraditionslinken Mogherini einem das Leben galliger macht als jemals nötig, nicht?, und dann nein mitten darin noch allerlei Plastikgetüte, Blühbirnen, Biospritz, staatszwängisch angefachte Windkraft, und gar sondergekennzeichnete israelische Waren.
      Baaah.

  2. Und warum meint die EU – und jeder andere in der Welt – sie könnten und müssten sich immer und standing in alles einmischen, was Israel betrifft? Es wird Zeit, dass die ihre eigenen Probleme in den Griff kriegen. Vieelleicht könnten die Israelis da ein wenig bei helfen….

  3. „Vielleicht könnten die Israelis da ein wenig bei helfen….“
    Nur wenn man sich helfen ließe, zB für Brüssel/Belgien offenbar nicht der Fall. Es wird berichtet, daß belgische Behörden durch israelische Behörden vorgewarnt waren, daß Anschläge stattfinden können. Man hat offenbar nicht die nötigen Konsequenzen daraus ziehen wollen.

    Man kann Terroristen an ihrem Handeln wohl kaum hindern, hätte es ihnen möglicherweise aber erschweren oder vereiteln können?
    Allerdings glaube ich auch, nach Sachlage, daß die EU insbesondere alles andere als ein Interesse an Zusammenarbeit mit dem Staat Israel hat.

    Die Europäer werden ihre Sicherheitslage den EU-ristokraten anvertrauen müssen, wie gehabt und wie’s so läuft.
    Schawua tow.

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